Kaprys überrascht, Alstaden raus

Auch im zweiten Teil der Gruppenrunde gaben sich die Favoriten keine Blöße und wurden am Samstag ihrer Favoritenrolle gerecht. Für eine positive Überraschung sorgte einzig die SG Kaprys. Der C-Ligist setzte sich in der Gruppe sechs überraschend vor dem SC Buschhausen 1912 an die Tabellenspitze und qualifizierte sich für die Endrunde. Bezirksligist Schwarz-Weiß Alstaden schied als Tabellenvierter aus.

Auch wenn sich die Enttäuschung in Grenzen hielt, war Alstadens neuer Trainer Kai Timm nicht zufrieden. „Wir sind als ranghöchster Verein in der Gruppe angetreten. Da muss man dann auch den Ansporn und das Ziel haben, sich da durchzusetzen“, erklärte Timm, der bei seiner Mannschaft die Cleverness vermisste. „Wir haben uns naiv angestellt.“

Neben SWA schieden in der Gruppe sechs auch der 1. FC Hirschkamp, der sich als Tabellendritter aber teuer verkaufte, und Schlusslicht RSV/GA Klosterhardt aus. Freude hingegen bei den Kaprysern. Das Team von Geronimo Köllner nahm somit an der Endrunde teil. „Ja, wir hatten schon Hoffnungen, aber dass es so gut läuft, damit haben wir nicht gerechnet“, sagte Köllner freudestrahlend.

In den anderen drei Gruppen verlief der Samstag erwartungsgemäß. Die U 23 des SC Rot-Weiß Oberhausen setzte sich in Gruppe fünf ohne Punktverlust und ohne Gegentor durch. Zweiter wurde Bezirksligist Concordia 66/71 mit seinem Linienchef Michael Keiser. BKV-Vertreter Hibernia Alstaden und die SG 92 hatten das Nachsehen.

In der Gruppe sieben setzte sich Arminia Lirich souverän mit 17:0 Toren und zwölf Punkten durch. Zweiter wurde die Spvgg. Sterkrade 06/07, die sich ebenfalls für die Endrunde qualifizierte. Für C-Ligist Club Emek reichte es trotz guten Auftrittes nicht. Auch die SF 06 Sterkrade sowie TuS Buschhausen 1900 mussten vorzeitig ihre Koffer packen.

Spannend wurde es in der Abschlussgruppe acht. Dort kämpften die A-Ligisten SC 20 und SG Osterfeld bis zum Schluss um den zweiten Qualifikationsplatz. Am Ende hatte die SGO aufgrund des besseren Torverhältnisses das bessere Ende.

Zwar gewann der Spielclub den direkten Vergleich mit Osterfeld (1:0, Tor: Mirko Brands), aber die Wittekindler setzten sich im letzten Spiel überraschend gegen die bereits qualifizierten Nordler durch. „Knappe“ Andreas Ulrich, der bereits dreimal Stadtmeister mit drei verschiedenen Vereinen (FC Sardegna, Adler Osterfeld und Post SV) wurde, hätte noch einen ganz persönlichen Wunsch: „Ein viertes Mal Stadtmeister mit einem vierten Verein zu werden, das wäre eine feine Sache und einmalig“, so der 41-jährige Routinier. Im nächsten Jahr kann er einen neuerlichen Anlauf nehmen.