Joshua Abuaku kann’s auch krumm

Joshua Abuaku, hier bei der deutschen U 20-Meisterschaft, überzeugt auch auf „krummen“ Strecken.
Joshua Abuaku, hier bei der deutschen U 20-Meisterschaft, überzeugt auch auf „krummen“ Strecken.
Foto: privat
Was wir bereits wissen
Vorbereitung für DLV-Staffell über 400 Meter und ein Sieg über 300 m – Jana Horvath gelingt Qualifikation für die Nordrhein-Meisterschaft bei den Kreismeisterschaften.

Zur 25. Auflage kamen 490 Athleten aus 19 Nationen ins Schönbuchstadion zum Läufermeeting Pliezhausen. Die Topathleten Europas treffen sich dort Jahr für Jahr zu den „Krummen Strecken“, um hier ihre Freiluft-Saison zu beginnen. Auch Joshua Abuaku folgte der Einladung des Deutschen Leichtathletikverbandes und fuhr diesmal ohne seinen Trainer Heinz-Werner Belke zu den 4-tägigen Trainings und Wettkampftagen. Im Rennen sprang für ihn ein Sieg über 300 m Hürden heraus.

Zuvor standen Trainingseinheiten mit Absprache seines Heimtrainers auf dem Programm. Unter anderem gab es auch eine Einheit der 4 x 400 m-Staffel speziell zu den Wechseln. Abuaku läuft diese Staffel am 23. Mai für Deutschland.

Sonntag stand dann der 300 m-Hürdenlauf auf dem Programm. Abuaku siegte souverän in guten 37,6 Sekunden und verwies seine Gegner, die auch im Finale in Jena bei den deutschen Jugendmeisterschaften an den Start gehen werden, auf die Plätze. Wie sich diese Zeit auf die 400 m-Laufzeit in Bezug auf die mögliche Qualifikationsvorgabe zur Europameisterschaft mit 52,0 Sekunden darstellt, wird gerade von den Bundestrainern ausgewertet.

Ebenfalls aktiv, allerdings bei den Kreismeisterschaften in Wesel, holte sich Jana Horvath (W 15) von der LAV Oberhausen drei Titel. Sie warf den ein Kilogramm schweren Diskus 23,15 Meter weit und schaffte damit gleichzeitig die Qualifikation für die Nordrhein-Meisterschaft.

Der Speer landete bei 22,67 m, die Kugel stieß sie in einer guten Serie auf 8,84 m.

Maurice Mehlich (M 13), noch ziemlich neu bei den Werfern, schlug sich bei seiner ersten Kreismeisterschaft gut. Die Podestplätze eins bis drei erkämpfte er sich mit 29,38 m im Speerwurf, 8,89 m im Kugelstoßen und im Diskuswurf mit 21,85 m.

Über 75 m sprintete Lena Strücker (W 12) im Finale in 11,34 Sekunden auf Platz vier. Pia Lotte Barentzen (W 12) lief nach 800 Metern in 2:54,34 min. als Dritte über die Ziellinie. Für Joelle Fischer stoppte die Uhr bei 3:10,30 und Platz sechs. Annika Berg (W 12) wurde Vierte über die 60 Meter Hürden in 14,25 sek. Die Kugel stießen Joelle Fischer und Sarah Kargbo 6,38 m und 6,17 m weit, damit belegten sie Platz vier und fünf. Im Speerwurf erreichten Lena Strücker und Annika Berg die Plätze vier und sechs.