Jahn-Damen jubeln erstmals gegen Tbd.

Miriam Martin und Katharina van de Sand (lila) hielten dem Tbd. Osterfeld stand.
Miriam Martin und Katharina van de Sand (lila) hielten dem Tbd. Osterfeld stand.
Foto: Ulla Emig/ FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
In der Sporthalle an der Elpenbachstraße war die Heizung aus. Das Verbandsliga-Derby litt unter frostigen Temperaturen

Verbandsliga Damen: Tbd. Osterfeld – Jahn Königshardt 2:3: Die Stadt Oberhausen sorgte für frostige Atmosphäre beim Derby in Osterfeld. Eine total abgekühlte Halle und abgestellte Duschen förderten nicht unbedingt die Leistung der Mannschaften. Am Ende freuten sich die Damen des TV Jahn verdient über den ersten Sieg gegen die Osterfelderinnen.

Zunächst plätscherte das Spiel in den ersten Sätzen vor sich hin. Ohne herausragende Aktionen gewannen die Osterfelderinnen den ersten (25:19). Die Annahme brachte den Ball zum Zuspiel und Aleks Golubovic verteilte die Bälle gut. Danach war es beim Tbd. vorbei mit der Konzentration. Eine gute Annahme der Jahner war Grundlage für viele starke Angriffe, die von Zuspielerin Miriam Martin vorbereitet wurden. Nach der 2:1-Satzführung für Königshardt (25:22), 25:21) wurde das Ende des vierten Satzes zu einem Krimi. Mit Glück gewann Osterfeld den noch (28:26), so dass für das Team von Trainer Egbert Spickenbom wenigstens ein Punkt heraus sprang. Denn im Tie-Break agierte Jahn überlegen und gewann verdient 15:8. Tabea Martin brachte ihr Team mit vier Aufschlagpunkten 11:6 in Führung, das reichte.

Spickenbom: „Königshardt war die Mannschaft, die weniger Fehler machte und verdient gewonnen hat. Ob die Stadt Oberhausen mit abgekühlten Hallen und abgestellten Duschen dem Sport einen Gefallen tut, wage ich zu bezweifeln. Weder Zuschauer noch Beteiligte wurden während des Spiels richtig warm.“

Jahn: Löker, van de Sand, L. und A. Röwer, L. und S. Otto, van Acken, Schelonke, M. und T. Martin.

Landesliga Damen: Jahn Königshardt II – TSV Solingen 3:1: Mit sieben Niederlagen in Folge und dem Relegationsplatz im Gepäck ging es ins verschneite Solingen. Trotz der schlechten Vorzeichen, Außenangreiferin Kathrin Kempkes fehlt weiter verletzt, ging es hochmotiviert in die Partie gegen den Tabellennachbarn. Nach zwei sicher geholten Sätzen stemmte sich Solingen gegen die Niederlage und gewann den dritten Durchgang. Im vierten Satz schenkten sich beide Teams bis 20:20 nichts, erst wurden die entscheidenden Punkte geholt. Trainer Dirk Kriebel: „Das ist der verdiente Lohn für zwei Wochen konzentriertes Training.“

Jahn II: Karius, Siegburg, Knaup, Kreuder, Appelt, Pusch, Kempkes, Kriebel.

Landesliga Herren: Osterather TV – Tbd. Osterfeld 3:2: Nach 1:1-Satzstart mit Aufschlagfehlern auf beiden Seiten steigerten sich die Osterfelder zum 25:19 im dritten. Mit unveränderter Startsechs schien der vierte lange Zeit offen für beide Teams. Als es um die letzten Punkte ging, setzten sich die Oberhausener (23:19) ab. Doch anschließend lief nichts mehr zusammen. Durch schlechte Pässe, unglückliche Zuspiele und nicht genutzte Chancen im Angriff verschenkte man wichtige Punkte (23:25). Im Tie-Break nahm Osterath den Schwung aus Satz vier mit und gewann. Da man den vierten Satz hätte gewinnen müssen, steckte die Enttäuschung vielen Osterfeldern in den Gliedern.

Bezirksliga Herren: SG Baerl/Königshardt II – Humann Essen V 2:3: Im Spiel Erster gegen den Zweiten ging es spannend über die vollen fünf Sätze mit Hochs und Tiefs auf beiden Seiten. Am Ende hatten die Essener knapp die Nase vorne. So weiß man nicht, ob man sich über den gewonnenen Punkt freuen oder den verlorenen ärgern soll.

Bezirksklasse Damen: MTG/TVG Steele II – Tbd. Osterfeld II 1:3: Im ersten Satz tat Osterfeld sich schwer, gewann aber 25:20. Der zweite war mit 25:7 sehr souverän. Der dritte ging verloren (21:25), doch konzentriert wurde der vierte Abschnitt 25:19 entschieden.

Tbd. II: Behmer, Freyth, Höfmann, Karic, Klawitter, Kraft, Krämer, Morandin, Preick, Franz.