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HSG RW O TV auf Augenhöhe

20.03.2016 | 17:42 Uhr
HSG RW O TV auf Augenhöhe
Die HSG RW O TV zeigte jetzt zum zweiten Mal hintereinander, dass sie ein Spitzenrteam der Liga ist.Foto: Michael Dahlke

Beim ungeschlagenen Spitzenreiter hielten die Rot-Weißen bis in die Schlussphase bestens mit.

Oberliga Damen: HSG Rade./Herbeck – TV Biefang abgesagt: TVB-Geschäftsführer Gerd Klötgen musste die Partie am Donnerstag wegen akuten Personalmangels beim HVNV absagen. „Wir hatten keine andere Möglichkeit. Sportlich wären wir gerne angetreten. Aber da es überhaupt nicht absehbar war, ob überhaupt sechs Feldspielerinnen zur Verfügung stehen, hat es keinen Sinn gemacht“, informierte Trainer Sebastian Köster.

Landesliga Herren: TSV Bocholt – TVB Biefang 34:27 (17:15): Auch Biefangs Herren pfiffen bei ihrem Gastauftritt personell aus dem letzten Loch. Mit nur einem Auswechselspieler machte der TVB in den ersten 20 Minuten beim Tabellensechsten dennoch vieles richtig und gut. Nach einer zwischenzeitlichen 10:5-Führung verfielen die Bifis dann allerdings wieder in alte Muster und brachten Bocholt durch etliche Fehlpässe wieder ins Spiel zurück. Im zweiten Abschnitt konnten die Gäste wegen zunehmend nachlassender Konzentration nicht mehr weiter verkürzen. Die aufs Tempo drückenden Hausherren nutzten die leichtsinnigen Ballverluste des TVB konsequent aus. „Unsere hohe Fehlerquote hat dem TSV optimal in die Karten gespielt. Darüber werden wir uns auch nochmal unterhalten“, kündigte Coach Benno Schupe eine Nachbetrachtung an.

TVB: Schneppe, Strelow; Ebbers (10), T. Siegers (3), Neugebauer (4), K. Leprich (1), Annabi (2), Benninghoff (3), Neumann (1).

HSG Vennikel/Rumeln/Kaldenhausen – HSG RW O TV 29:26 (15:10): Nach ihrem überzeugenden 36:29-Heimsieg im Verfolgerduell am vorausgegangenen Wochenende gegen DJK Styrum 06 unterstrichen die Rot-Weißen am Samstagabend erneut, dass sie (derzeit) zu Recht und weiter den zweiten Tabellenplatz inne haben. Das Team von Trainer Krzysztof Szargiej begegnete dem unangefochtenen Ligaprimus auf Augenhöhe. „Ich sage das eher selten, aber die Jungs haben einen verdammt starken Auftritt hingelegt und den Gegner spielerisch im Griff gehabt“, fand Szargiej anschließend lobende Worte für seine Schützlinge. Die ließen im ersten Durchgang zunächst mehrere klare Möglichkeiten, insbesondere von den Außenpositionen, liegen. Ken Lohmann musste nach einem Foul vorzeitig unter die Dusche (20.). Dazu verletzte sich auch noch Kreisläufer Patrick Janduda. Doch von all diesen Widrigkeiten und obendrein verhältnismäßig vielen Unterzahlsituationen ließen sich die Gäste nicht beirren. Neben der spielerischen Komponente bewiesen die „Löwen“ Kämpferherz. Rumeln wähnte sich beim 17:10 kurz nach Wiederanpfiff offenbar zu sicher. Denn Rot-Weiß startete nun eine furiose Aufholjagd und glich zum 20:20 sowie zum 23:23 aus. Erst kurz vor Schluss, nachdem Szargiej auf offene Manndeckung umgestellt hatte, fiel die Entscheidung zu Gunsten der Gastgeber. Szargiej: „Meine Mannschaft hat in den letzten beiden Spielen bewiesen, dass sie tatsächlich auch eine ist. Willig und mit Biss.“

HSG: Peltz; Lagerpusch; Janduda, P. Kerger (9), Lohmann (1), Wagner (1), Henning Tervoort (4), Kempmann (5), Schmäing, Fries (2), Scharf, Helge Tervoort (4).

Stefan Schweigert

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2016-03-20 17:42
Oberhausen