HSG braucht Hilfe von unten

Joachim Ceranek (sitzend r.) biegt mit dem TVB ins Saisonfinale ein.
Joachim Ceranek (sitzend r.) biegt mit dem TVB ins Saisonfinale ein.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
In Dülken gehen die Rot-Weißen ersatzgeschwächt auf Punktejagd. TVB-Damen empfangen am Sonntagnachmittag St. Tönis.

Oberliga Damen: TV Biefang – TS St. Tönis: Für die Truppe von Joachim Ceranek geht es darum, die Saison anständig zu Ende zu bringen. Der Klassenerhalt ist geschafft, nun will das Häuflein der noch nicht Verletzten versuchen, den Vierten ein wenig zu ärgern. Dafür wird der Trainer wieder auf Spielerinnen aus der Zweiten und der A-Jugend zurück greifen müssen. Ceranek: „Wenn mit dem Minimalkader in den letzten vier Spielen noch etwas herum kommt, ist das gut. Wenn nicht, ist das auch kein Beinbruch.“

Verbandsliga Herren: SG Dülken – HSG RW O TV: 0:42 Punkte stehen für den gastgebenden Absteiger zu Buche. Doch HSG-Trainer Krzystof Szargiej sieht die Parte am Samstag, 19.15 Uhr, keinesfalls als Selbstläufer. Sein ohnehin schmaler Kader ist mit den Ausfällen von Joscha Peitz, Marian Kurtz und Denal Forcakovic sowie wahrscheinlich Patrick Janduda deutlich reduziert. Nur mit Ergänzungen aus der zweiten Mannschaft kann während der Partie gewechselt werden.

Landesliga Herren: TSV Bocholt – TV Biefang: Die Luft mag ein wenig aus der Saison raus sein, aber Trainer Willi Heidkamp wird das nutzen, um auf die nächste vorzubereiten. Will heißen: Die Integration der jungen Spieler muss fortgesetzt werden.

Jahn Hiesfeld II – HSG RW O TV II: Trainer Christian Hoffmeister wird Sonntag fehlen, sein Co soll’s richten. Das wird nicht ganz leicht: Zum einen werden Abstellungen an die Erste das Team schwächen (siehe oben), zum anderen ist der feststehende Aufsteiger Jahn Hiesfeld II eine ziemliche Hausnummer. Hoffmeister nimmt es daher gelassen: „Wir haben nichts zu verlieren, können frei aufspielen. Wir werden uns teuer verkaufen und wenn dabei etwas herumspringt, umso besser.“ Wichtiger sind für die HSG-Reserve im Abstiegskampf auf jeden Fall die nächsten drei Spiele.
Landesliga Damen: SV Friedrichsfeld II – Tbd. Osterfeld: Die Gastgeber aus dem Weseler Vorort sind abgestiegen. Daher ist es offen, wie sich die Mannschaft aus der Liga verabschieden will – als auseinanderbrechende Formation oder mit letztem Einsatz. „Ist eine richtige Wundertüte“, rätselt Tanja Latza über den Gegner. Was sie hingegen genau weiß: „Für mich ist die Saison beendet.“ In den nächsten Tagen wird sich herausstellen, ob ihre Meniskus- und Sehnenverletzung im Knie operiert oder konservativ behandelt wird. Ansonsten sind alle Spielerinnen an Bord: „Wir gehen mit Ehrgeiz in die Partie, wie in jede. Wir wollen den guten Trend fortsetzen.“