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Hoffen auf ein Wiedersehen

27.05.2011 | 16:38 Uhr
Hoffen auf ein Wiedersehen
Vor dem Basketball-Länderspiel der Frauen Deutschland- Niederlande in der Jürissen-Halle in Oberhausen traf sich die deutsche Nationalmannschaft am Freitag, 27. Mai 2011 im Oberhausener Rathaus , Foto Ulla Emig wazfotopool

Die Damen-Nationalmannschaft testet Sonntag in der Jürissen-Halle gegen die Niederlande

Da soll noch einer sagen, Oberhausen hätte nichts zu bieten. Mit großen Augen und offenen Mündern staunten Deutschlands beste Basketballerinnen beim Anblick des Paternosters im Rathaus. Die meisten ließen es sich dann auch nicht nehmen, einmal mit dem ungewöhnlichen Aufzug eine „Runde zu drehen“. Eingefunden hatten sich die meist groß gewachsenen Damen allerdings, weil Bürgermeister Klaus-Dieter Broß sie als Nationalmannschaft vor dem Gastspiel am Sonntag gegen die Niederlande offiziell begrüßte.

Schweres Programm

Um 16.30 Uhr bestreitet das Team dann in der Willy-Jürissen-Halle das letzte Testspiel vor der EM-Qualifikationsrunde im italienischen Taranto. Dort geht es ab kommenden Freitag innerhalb von vier Tagen gegen Belgien, Rumänien, Italien und Serbien. Sollte die Mannschaft von Trainer Bastian Wernthaler dieses Turnier für sich entscheiden können, ginge es gegen den Gewinner einer parallel ausgetragenen Quali-Gruppe in Hin- und Rückspiel um den einzigen noch freien Platz bei der Europameisterschaft, die am 18. Juni in Polen beginnt. Austragungsort eines solchen Entscheidungsspiels wäre dann erneut die Jürissen-Halle.

Bis dahin wartet auf die Nationalmannschaft jedoch noch ein langer Weg. Die Niederlande scheinen dafür ein idealer Testgegner. „Sie spielen in der anderen Qualirunde und sind daher auf dem gleichen Vorbereitungsstand wie wir“, erwartet Wernthaler einen Gegner auf Augenhöhe. Mit Erstaunen registrierten Coach und Mannschaft die gute Vorbereitung von Broß. „Die Bilanz gegen Holland fällt bislang ja nicht so gut aus“, hatte der Bürgermeister nachgeblättert und sorgte so für weitere Motivation.

Gleich zweimal kann die Bilanz aufgehübscht werden, denn schon Samstag gibt es die erste Partie in Nijmegen. Zum sonntäglichen Treffen in der Jürissen-Halle hofft evo NBO-Vorsitzende Sabine Benter auf viele Zuschauer. „Es wäre toll, wenn wir an die Zahlen rankommen, die zuletzt bei unseren Heimspielen da waren.“ Das wären an die 800. „Ich bin gespannt auf die Halle, da ich in Oberhausen nur noch die Halle Ost kenne“, lässt sich Wernthaler überraschen.

Für fünf Nationalspielerinnen gilt das nicht. Sarah Austmann, Lea Mersch und Birte Thimm haben praktisch ein Heimspiel und auch Kapitänin Doro Richter sowie Petra Gläser spielten schon für evo NBO in der Jürissen-Halle.

Ralf Bögeholz



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