Haydi Safak, Teil zwei
23.01.2011 | 20:54 Uhr 2011-01-23T20:54:00+0100Das hat seit dem SV Adler Osterfeld niemand mehr geschafft! Der TSV Safakspor setzte sich gestern Abend im Finale um die Stadtmeisterschaft durch und holte sich wie im Vorjahr den Titel um den König Pilsener-Cup. Im Endspiel besiegte der Bezirksligist die Spvgg. Sterkrade 06/07 mit 1:0. Oktay Cin markierte den goldenen Treffer für die Osterfelder, die sich anschließend mit „Haydi Safak“-Chören feiern ließen.
Bis zum Endspiel war es für den TSV allerdings ein steiniger Weg. In der Endrunde wäre um ein Haar Schluss gewesen, doch eine umstrittene Schiedsrichter-Entscheidung sorgte schließlich doch noch fürs Weiterkommen. Immerhin standen sich im Endspiel mit Safak und 06/07 wohl die spielstärksten Teams des gesamten Turniers gegenüber, wobei die Favoritenrolle ganz klar dem Sterkrader Landesligisten zuteil wurde. „Jetzt wollen wir den Pott auch holen, obwohl wir unser Ziel schon erreicht haben“, meinte Jens Szopinski vor dem Endspiel. Als Finalist sind die „Blauen“ automatisch für das Masters in Mülheim im April qualifiziert (wir berichteten).
Das Endspiel verpasste der SC 20 hauchdünn, der ebenfalls einen beeindruckenden Ball spielte, am Ende aber auch das kleine Finale vergeigte, weil Dennis Buchholz, Mirko Brands und Sascha Möllmann im Neunmeterschießen zu lässig zu Werke gingen. Dritter wurde deshalb Bezirksligist SuS 21, der sich prächtig schlug und ebenfalls überzeugen konnte.
Während sportlich auch am zweiten Turnierwochenende feine Hallen-Kost geboten wurde, ließ Samstag und Sonntag der Zuschauerzuspruch zu wünschen übrig. Wie es leider schon Usus ist, war die Willy-Jürissen-Halle zu den entscheidenden Spielen nur noch halb gefüllt und auch Stimmung wollte nur sporadisch aufkommen.
Mag auch am in die Länge gezogenen Programm gelegen haben. Dass vor dem Endspiel der Herren eine karnevalistische Tanzgruppe einen Auftritt von einer Viertelstunde haben muss, hat nicht unbedingt jeden von den Sitzen gerissen und macht auch nicht gerade allzu großen Sinn bei einem Fußballturnier. Zumal der Zeitplan mit knapp anderthalb Stunden unverständlich weit hinterherhinkte.
Fortschritt
erkennbar
Immerhin hat sich die Stadtmeisterschaft nach wie vor gemausert, wie Dieter Wilms in einer kurzen Laudatio an die Fachschaftskollegen Hans-Werner Brühl und Volker Hinsch feststellte. Die hatten nämlich vor 25 Jahren die erste Stadtmeisterschaft vor damals nur 250 Zuschauern in der Biefang-Halle organisiert und dürfen stolz darauf sein, dass dieses Turnier mittlerweile einen festen Platz im Oberhausener Fußball-Programm inne hat.
17:51
Die Preise des Caterer waren eindeutig zu hoch.
Sinnvoll wäre eine Turnierdauerklarte (Jeden Tag 5 € ist happig)
Zum Programm – Der Ablauf war nicht gut, da die Spannung vor den bevorstehenden Halbfinalspielen/Finale mächtig zurück ging. Folge: Viele Zuschauer gingen nach Hause. Das haben die Finalisten nicht verdient, wobei der Karnevalauftritt dennoch gut war (nur zum falschen Zeitpunkt)
Zudem sollte man sich mal Gedanken über den Modus machen.
Quali-Turniere im Vorfeld (Dezember) für A-/B- und C-Kreisligisten, bei denen z.B. 6 A, 4 B und 2 C - Ligisten weiterkommen. Diese gemischt mit den höheren Teams und die eigentliche Meisterschaft an einem WE ablaufen lassen.
Hierbei sollte man die Meisterschaft NICHT zur Pflichtveranstaltung machen, Es gibt Vereine, die keine Chance/Lust haben, an solchen Mammutveranstaltungen (wie bisher) teilzunehmen.
Zum Flaschenwurf (geht gar nicht)
Tja, was wäre gewesen, wenn es einer von SC20 gewesen wäre… gute Frage
Zum Sieger:
Insgesamt verdient, jedoch sind Aktionen/Emotionen nachdem Halbfinalsieg nicht notwendig. Das macht, so ist es leider, den Klub unsympathisch.
Hier sollte man mal auf seine Fans, die gute Stimmung gemacht haben, entsprechend einwirken.
09:23
Diese Stadtmeisterschaft war mal wieder sehr schlecht organisiert. Es kam nie richtig Stimmung auf und die Preise für Eintritt und Verpflegung waren leicht überteuert. Das schlimmste an allem war der Ordnungsdienst. Sie waren eher daran Interessiert Leute aus der Halle mit Essen/Trinken zu schmeißen anstatt einen Zuschauer der in die Richtung eines Spielers eine Flasche geworfen hatte zu schmeißen. Ich hätte nicht wissen wollen wenn das einer vom SC 20 gemacht hätte. Ihn hätte man bestimmt mit einem Hallenverbot abgestraft.
07:58
Also ich schliesse mich der 1. Meinung an, die Vereine sollen in der Meisterschaft Leistung zeigen, 5 Euro für Männer Eintritt zu nehmen und nebenan im Schwimmbad ebenfalls so hohe Preise zu nehmen, die ganze Konstellation in unserer Gesellschaft, man sollte mal einige Dinge in dieser Stadt überdenken.
21:58
Herzlichen Glückwunsch an den TSV Safakspor und herzlichen Dank an die Organisatoren für die klasse Stadtmeisterschaft 2011.
Vorstand Postsportverein Oberhausen
21:16
Kein Wunder das die Zuschaueranzahl zurückgeht.
Viel zu überteuerte Preise für Speisen und Getränke, langweiliges Programm mit viel zu langen Siegerehrungen.
Wenn das so weiter geht werden wir auch bald wieder nur 250 Zuschauer haben. Schade für die Vereine die doch immer mehr oder weniger für ansehnlichen Fußball sorgen.
Hauptsache der SSB hat die Tasche voller Geld.