Große Chance verpasst

Genia Milchin und Christian Strack schieden im Halbfinale der westdeutschen Meisterschaft aus.
Genia Milchin und Christian Strack schieden im Halbfinale der westdeutschen Meisterschaft aus.
Foto: WAZ-Fotopool
Was wir bereits wissen
Die Buschhausener Christian Strack und Genia Milchin verspielten bei der Westdeutschen den zum Greifen nahen Einzug ins Finale.

Bei den westdeutschen Meisterschaften in Bielefeld spielten auch die Oberhausener um Tickets für die Teilnahme an den deutschen Meisterschaften. Im Einzel verpassten die beiden Buschhausener Topspieler Christian Strack und Genia Milchin allerdings den Einzug ins Viertelfinale. Im Doppel waren beide knapp an Gold.

Mit wirklich großen Ambitionen waren nur die beiden angereist, für Jonas Franzel, Paul Freitag und Markus Poll ging es in erster Linie darum, sich ordentlich zu präsentieren. Gerade für Poll, der für die Postler in der Bezirksliga aufschlägt, bedeutete die Westdeutsche natürlich eine tolle Veranstaltung, für die er sich gemeinsam mit den Buschhausenern und dem ehemaligen Zwölfer Thorsten Hoffmann auch intensiv vorbereitet hatte.

Am Samstag ging es im Einzel zunächst in der Gruppenphase um die erste Hürde. Die nahm Christian Strack souverän. Für Jonas Franzel war um kurz nach 14 Uhr schon Schluss. Nach zwei Niederlagen reichte der Sieg über Bernd Hersel (3:1) nicht zum Weiterkommen. Auch Markus Poll musste erwartungsgemäß die Segel streichen. Ihm war anzumerken, dass ihm im Ligabetrieb das geforderte Niveau fehlt.

Als Gruppenerster setzte sich derweil Milchin durch. Paul Freitag wurde in seiner Gruppe Zweiter, in der Hauptrunde war für ihn dann aber gegen Vu Tran Le Schluss. Milchin (4:2 über Simon Offermann) und Strack (4:2 über Alexander Lübke) erreichten dagegen das Achtelfinale. Hier war dann aber überraschend Schluss. Florian Wagner schmiss Strack mit 4:2 aus dem Turnier, Milchin fand in Robin Malessa (3:4) seine Endstation.

Dass die beiden den Sonntag aber doch noch an der Platte verbringen durften, war dem Doppel zu verdanken. Während Freitag mit Bernd Ahrends schon in der ersten Runde am Ex-Zwölfer Thorsten Hoffmann gescheitert war, ging es sowohl für Jonas Franzel mit Marvin Maiwald, als auch für das ungeschlagene Regionalligadoppel Strack und Milchin bis ins Viertelfinale. Das Zwölfer-Duo setzte sich dort durch, verbaselte im Halbfinale dann aber die Riesenchance auf den Titel. Bei 2:0-Sätzen und 8:3 im dritten Satz traf der westdeutsche Meister Erik Bottroff plötzlich alles, während die Zwölfer ins Grübeln gerieten. Im Finale hatten Bottroff und Helbing dann überhaupt keine Probleme. Im Einzel setzte sich Bottroff ebenfalls die Krone auf und bestätigte sich als klar bester Spieler des Turniers.

Als Betreuer war der Polizeisportler Alexander Michajlov in Bielefeld. Seine Tochter Katharina spielte ein klasse Turnier und sicherte sich Silber. Im Finale war seine Tochter dann zwar chancenlos gegen Nadine Bollmeier, konnte mit ihrer Leistung aber zufrieden sein.