Grippewelle bei RWO

Eitel Freude herrschte bei den Rot-Wei0en nach dem Sieg gegen Hennef. Doch jetzt hat sich die Personalsituation vor dem Derby gegen RWE verschärft.
Eitel Freude herrschte bei den Rot-Wei0en nach dem Sieg gegen Hennef. Doch jetzt hat sich die Personalsituation vor dem Derby gegen RWE verschärft.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Wegen einer Grippe werden Kapitän Benjamin Weigelt, Nick Brisevac und Tobias Hötte gegen RWE am Sonntag fehlen.

JETZT kommt es vor dem Derby gegen RWE dicke für die Kleeblätter. Die Grippewelle hat das Team erreicht und sorgt für mehrere Ausfälle. Kapitän Benjamin Weigelt muss in den nächsten Tagen das Bett hüten, auch Nick Brisevac und Tobias Hötte stehen nicht zur Verfügung. Nach Patrick Bauder fehlen somit drei weitere Akteure, die fest eingeplant waren oder für die Startformation in Frage kamen


SPORTLICH war das 4:4-Hinrundenspiel zwischen RWE und RWO ein Fußballfest. Rund um die Partie gab es weniger erfreuliche Zwischenfälle. Es kam zu gegenseitigen Angriffen von Fangruppierungen, zudem wurden im Spiel Feuerwerkskörper und Pyrotechnik gezündet, was eine finanzielle Belastung für beide Vereine nach sich zog.

Solche Szenen wollen die Verantwortlichen beider Clubs Sonntag nicht sehen. Um dies zu verdeutlichen, trafen sich RWO-Vorstand Thorsten Binder und Stefan Lorenz, ehemaliger RWE-Profi und jetzt Geschäftsstellen-Mitarbeiter auf der Ripshorster Brücke auf einen Kaffee der besonderen Art. An der Grenze zwischen Essen und Oberhausen nahmen sich die Funktionäre trotz Nebels und frostiger Temperaturen Zeit zum Plaudern. Genauso wie die Sicherheitsbesprechungen gehören solche Termine zum festen Bestandteil vor Derbys. Mit diesem Treffen in ungewöhnlicher Umgebung soll ein Zeichen gegen Gewalt an die Anhänger gesetzt werden. „Deshalb haben wir diesen Platz ausgewählt, weil es etwas Spezielles ist – auch bei Nebel und bei knapp fünf Grad“, sagte Binder. Stefan Lorenz: „Gewalt und Ausschreitungen wollen wir nicht sehen. Es soll ruhig bleiben und gute Stimmung herrschen.“

Bei der Zielrichtung waren sich beide Vertreter auch einig, jeweils mit unterschiedlichem Ausgang. Beide Vereine wollen die Partie unbedingt gewinnen, um somit die Aufstiegschance in die Dritte Liga zu wahren.