Gajda zur Westdeutschen

Luca Ingenfeld, Alexander Makrlik, Lars Gajda und Chiara Leznar vom Tbd. Osterfeld starteten bei der Judo-Bezirksmeisterschaft in Neuss. Die drei Jungs starteten in der Klasse -66 kg. Makrlik und Ingenfeld agieren hier routinierter, Gajda kämpft im ersten Jahr in der U 18. Das merkte man ihm anfangs an. Nachher steigerte er sich zu Rang drei und schaffte die Quali zur Westdeutschen.

Nachdem er den ersten Kampf nach voller Zeit gewann, ließ die Kraft nach, er musste den zweiten abgeben. Nun stieß er auf Kreisvizemeister Albert Tahiri (PSV). Nach drei Shidos erhielt Tahiri „Hansokumake“ und für Gajda war das der Punkt, im kleinen Finale zu kämpfen. Hier bekam er für einen Wurfansatz eine kleine Wertung. Dies war nach voller Zeit die Wertung, die ihn zur Westdeutschen bringt.

Makrlik gewann seine beiden Kämpfe souverän und stand im Kampf um den Einzug ins Finale. Hier verlor er und musste in die Trostrunde direkt im Kampf um Platz drei. Der Gegner hatte ihn im Griff, so dass er mit keiner Technik durchkam. Nach voller Kampfzeit musste sich Makrlik geschlagen geben. Nun kann er sich um seine Kata kümmern, die er mit G-Judoka Andreas Gramsch bei den Special Olympics läuft. Für Ingenfeld lief es an diesem Tag nicht so gut. Obwohl er immer gut mitkämpfte, unterlag er in beiden Kämpfen.

Nicht nur die neue Klasse -57 kg machte Chiara Leznar zu schaffen, sondern auch Lospech. Im ersten Kampf musste sie gegen ihre beste Freundin Jaqueline Heinz antreten. Diesen verlor sie nach kurzer Zeit durch Ippon. Nachdem sie den zweiten stark gewann, stand sie wieder in Vorbereitung mit ihrer Freundin im Kampf um Platz 3, da diese auch einen Kampf verloren hatte. Hier kam Leznar in einen Haltegriff, aus dem sie sich nicht mehr befreite.