Für den Spielclub wird's langsam eng
15.11.2009 | 19:13 Uhr 2009-11-15T19:13:00+0100„Knappen” stecken nach erneuter Niederlage weiter in der Krise – Blau-Weiß und Safakspor souverän
SC 20 –
RuWa Dellwig 1:2 (1:0)
Das ist bitter für den Spielclub! Die „Knappen” lagen lange vorne und waren schon auf dem besten Weg, endlich mal wieder dreifach zu punkten. Aber in den Schlussminuten verspielten die Hausherren aufgrund zweier individueller Abwehrfehler den Sieg (80., 87.). „Langsam sollten wir mal wieder punkten, sonst kommen wir da unten nicht mehr raus”, ahnt Thorsten Möllmann. Sohn Sascha brachte den SC in Führung (27.), Ron Pfeiffer sah kurz vor dem Ende die Ampelkarte.
Arminia Klosterhardt II –
SC Blau-Weiß Lirich 1:4 (1:2)
„Das hätten wir nicht verlieren müssen”, ärgerte sich Arminias Übungsleiter Christian Dahlbeck, dem Tabellenführer kein Bein stellen zu können. Aber er gab zu: „Ein Qualitätsunterschied war in den entscheidenden Situationen zu erkennen. Der Cemal Kelle beispielsweise ist ein klasse Spieler.” Der traf gleich doppelt, außerdem zeichneten sich Thomas Krebs und Sener Uzun für die Liricher verantwortlich. Simon Steinberg gelang der zwischenzeitliche Anschluss. „In der zweiten Hälfte bekamen wir das Spiel besser in den Griff und haben letztlich verdient gewonnen”, vollzog Matthias Hülsmann.
Spvgg. Sterkrade-Nord –
Vogelheimer SV 1:3 (1:2)
Ähnliches wie Dahlbeck hatte auch Kollege Udo Hauner zu berichten. „Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Es wäre mehr drin gewesen, aber das ist eben der Unterschied zwischen uns und einer Spitzentruppe wie Vogelheim. Die nutzen ihre wenigen Chancen.” So stand's am Ende eben 1:3 und nicht 3:1. Timo Pach traf zum 1:1.
SuS Haarzopf –
SF 1930 Königshardt 4:1 (2:0)
„Klar verloren, aber deutlich gesteigert.” So fasste Andre´ Nowak die Partie kurz in Worte. „Wenn man sich drei Tore praktisch selber reinschießt, kann man gegen ein klasse Team wie Haarzopf nun mal nicht gewinnen. Aber gegenüber den Vorwochen haben wir uns um 100 Prozent gesteigert. Das macht Hoffnung.” Mike Ratkowski gelang nach rund einer Stunde der 3:1-Anschlusstreffer, verschoss aber in der Nachspielzeit einen Foulelfmeter. „Passte heute einfach ins Bild.”
TuS Holsterhausen –
TSV Safakspor 1:3 (0:1)
Durak ist zurück! Der Goalgetter kam erst nach 30 Minuten für den verletzten Ali Hazar ins Spiel und schoss Safak quasi im Alleingang zum Sieg. „Das ist mein ,Apo' wie ich ihn kenne”, so Nizamettin Akyüz stolz über seinen Schützling. Der wird vermutlich demnächst häufiger von Anfang an spielen, auch weil der TSV wegen der roten Karte für Rusen Karayel und den Verletzten Hazar sowie Attila Yula (Schulterbänder gerissen, zwei Monate Pause) auf dem letzten Loch pfeift.
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