Frechheit

Zum Thema Hallennutzung. Ganz so problemlos wie von Herrn Reuschenbach beschrieben, ging der Umzug nicht von statten, zumindest was uns von „der Hobbyfußballtruppe der SGO“ angeht. Dabei geht es nicht um das „Ob“ (dafür haben wir vollstes Verständnis), sondern um das „Wie“. Zwar wurde uns die Halle am Friesenhügel angeboten, aber eine Wahl hatten wir nicht. Die Entscheidung war längst gefallen, friss oder stirb.

Man hat es nicht mal geschafft, uns darüber zu unterrichten. Denn als wir wie gewohnt unseren Hobby nachgehen wollten, mussten wir feststellen, dass in der Halle schon die Judo-Matten ausgepackt wurden und wir dort nichts mehr zu suchen hätten. Aber das wird jetzt wohl mit Kommunikationsschwierigkeiten im Verein begründet.

Jetzt sind wir bereits zum dritten Mal verschoben worden und haben mal wieder ein neues Domizil. Nun bleibt es abzuwarten, wie lange wir dort bleiben können, bis wieder irgendjemand kommt, der irgendwo eine bessere Lobby hat.

Dass aber der Hallenwart der GSO eine E-Mail von Hr. Grüneberg bekommt, in der er angewiesen wird den Sportlern der SGO,

Zitat: „im Ernstfall vom Hausrecht gebrauch zu machen“, weil,

Zitat: „damit zu rechnen ist, dass diese Spieler versuchen werden, sich heute Abend Zutritt zur Halle zu verschaffen“, dann ist das, gelinde gesagt, schon eine bodenlose Frechheit.

Wer sind wir denn? Eine Horde Wilde, die sich nicht zu benehmen weiß? Nein! Wir sind Oberhausener Bürger, Sportler, Steuerzahler und Vereinsmitglieder, die das Recht haben vernünftig behandelt zu werden.