Endlich wieder Pfingsten!

Beim großen Radrennen der Möbelstadt Rück am Pfingstsonntag wird ordentlich in die Pedale getreten.
Beim großen Radrennen der Möbelstadt Rück am Pfingstsonntag wird ordentlich in die Pedale getreten.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Der Sonntag steht wie gewohnt ganz im Zeichen der Rennen des RSV Blau-Gelb Oberhausen. Im Drei-Städte-Eck wird in die Pedale getreten.

Erstmals findet das größte Radrennen in Oberhausen und Umgebung am Pfingstsonntag unter dem Namen des neuen Hauptsponsors Rück XXL statt. Nach dem Verkauf der Möbelstadt Rück im Frühjahr 2014 an das XXXL-Möbelhaus Lutz trägt nun also auch das Großereignis erstmals den Namen seines neuen Sponsors. Nach dem im Vorjahr schon das erste Rennen seit dem Rücktritt von Werner Perz als Cheforganisator erfolgreich durchgeführt wurde, sind die Verantwortlichen des RSV Blau-Gelb Oberhausen auch für die Auflage im Jahr 2015 bester Dinge.

Verlass ist dabei ganz sicher auch auf das „Werner-Wetter“ wie der ehemalige Vorsitzende und Hauptorganisator Werner Günder freudig beim Blick auf die Wettervorhersage feststellt. Egal ob unter der Regie von Werner Perz, Werner Günder oder dem aktuellen Vorsitzenden Heinz-Werner Nierhaus, die Sonne soll beim Pfingstradrennen rund ums Drei-Städte-Eck wie gewohnt strahlen und den Fahrern beste Voraussetzungen verschaffen. Fünf, beziehungsweise sechs, Rennen werden gefahren, der Rundkurs ist wie gewohnt vier Kilometer lang und führt von der Mellinghoferstraße (Start- und Zielbereich) über die Mühlenstraße, Priestershof, Ulrichstraße, Lepkesfeld bis hin zur Steigung an der Dümptener Straße. Oben am Berg angekommen geht es die Oberhausener Straße runter, über die Nathlandstraße wieder zur langen Geraden.

Spektakel am Berg

Besonderes Spektakel bietet sich daher auch immer am Dümptener Berg. Hier fallen meist die Vorentscheidungen, dazu gibt es dort die beliebten Bergwertungssprints mit den dazu gehörigen Preisen. Anwohner und „Freunde“ stiften hier traditionell für die Schülerklasse, im Hauptrennen entlohnt der Aquapark. Durch das Rennen führen wie immer Udo Bährens – der zum 27. und leider auch zum letzten Mal dabei ist – von der Start- und Ziellinie aus, sowie Henning Tonn, der mit dem Streckenwagen über die Strecke braust und die Zuschauer mit den wichtigsten Rennverläufen versorgt. Karl Heinz Schönenborn informiert die Zuschauer über die Ereignisse bei der Bergwertung.

Gestartet werden die Pfingstradrennen um 9 Uhr. Die U 19 Juniorenklasse macht über 52 km (13 Runden) den Auftakt. Für das internationale Rennen haben sich bis zum Meldeschluss 21 Fahrer angemeldet. 10.10 Uhr starten dann mindestens 26 Fahrer der Jugendklasse U 17, eine Minute später starten die Frauen (17 Voranmeldungen) gemeinsam über zehn Runden zu insgesamt 40 Kilometer. In beiden Rennen sind noch Nachmeldungen möglich, anders als im Rennen der U 15 Schülerklasse ab 11.15 Uhr. 89 Fahrer werden hier im einzigen nationalen Nachwuchsrennen neun Runden lang ihren Sieger ausfahren. Das Rennen wird gleichzeitig als Rennen um die Norddeutsche Meisterschaft gewertet. Starter aus 15 Bundesländern haben gemeldet.

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Das zweite rein nationale Rennen bestreiten dann über 150 Fahrer der Männerklasse C. Hier geht es dann, ab 12.15 Uhr, schon satte 18 Mal den Dümptener Berg hinauf und während die Teilnehmer nach 72 anstrengenden Kilometern erstmal die Beine entspannen wollen geht das Hauptrennen auch schon los. Ab 14.15 Uhr startet die Männerklasse B mit einer Minute Vorsprung vor der Männerklasse A-Elite und den Profifahrern unter denen sich auch ein Olympiateilnehmer befindet. Nachmeldungen sind noch möglich.

Die Veranstaltung verspricht also auch unter neuem Namen wieder ein Anziehungspunkt, nicht nur für die Anwohner zu sein. „Ein sportliches Volksfest“, erwartet der Vorsitzende Nierhaus. Anwohner und Gastronomiebetriebe sowie die vielen lokalen Sponsoren tragen schließlich ihren Teil dazu bei und hinterlassen bei den Fahrern Jahr für Jahr Eindruck.