Ein Punkt muss noch her

Ramazan Durdu hatte den Klassenerhalt bereits vor Augen, jetzt soll er endgültig gelingen.
Ramazan Durdu hatte den Klassenerhalt bereits vor Augen, jetzt soll er endgültig gelingen.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Zwei Auswärtsspiele zum Saisonfinale der Bundesliga Dreiband für die BF Sterkrade. Der Klassenerhalt ist aus eigener Kraft machbar.

Entscheidendes Wochenende für die Billardfreunde Sterkrade in der Bundesliga Dreiband. In den beiden verbleibenden Spielen in Ravensburg und München sollte mindestens ein Punkt eingefahren werden, um sicher die Klasse zu halten.

Die Ausgangslage für die Sterkrader (13 Punkte) ist eigentlich recht gut. Krefeld (12), Velbert (11) und München (9) liegen hinter den Oberhausenern, zwei Mannschaften müssen die Liga verlassen. Sterkrade hat damit noch zwei Zähler Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz. Krefeld, Velbert und München haben ein Restprogramm in ähnlicher Güteklasse vor der Brust.

In eigener Hand

Wobei es die Sterkrader mit ihrer Ausgangssituation selbst in der Hand haben. Und zwar vorrangig am Sonntag, 11 Uhr, in München, wo sie beim Schlusslicht antreten. Der BSV rechnet sich zwar noch selbst Chancen auf den Klassenerhalt aus, müsste dazu aber zwei Heimsiege Samstag gegen Krefeld und dann gegen Sterkrade einfahren.

Beim ersten Spiel in Ravensburg hingegen können die Mannen um Ramazan Durdu ohne Druck aufspielen. Gegen dem bereits feststehenden deutschen Meister sind sie krasser Außenseiter. Wenn die Gastgeber ohne ihre Spitzenspieler antreten, bestehen zumindest kleine Chancen. Doch bereits an den eigenen Tischen im Spiellokal an der Hubertusstraße gab es eine 2:6-Niederlage.

Wahrscheinlicher ist daher, dass die Billardfreunde auf einen Punktgewinn in München setzen. Im Heimspiel fuhren die Sterkrader hier mit 6:2 einen ihrer zwei vollen Hinrunden-Erfolge nach dem 6:2 in Velbert ein. Mit den Rückrunden-Siegen in Krefeld und gegen Velbert sowie einigen Remis verschafften sich die Sterkrader ihre aussichtsreiche Position. Die vorzeitig komplett abzusichern, hatten sie beim letzten Heimspieltag gegen Bergisch-Gladbach schon fast geschafft. Ramazan Durdu hatte gegen Markus Dörner den Sieg vor Augen, doch dann riss bei ihm der Faden und aus dem erhofften 4:4 wurde ein 2:6.

Diesen Erfolg will die Stammbesetzung um Durdu, Roger Liere und Carsten Raspel nun in München festzurren.

Offen ist noch, ob der niederländische Meister Jean van Erp oder Thomas Broux an 1 spielen.