Ein Duo für Deutschland

LAV Athlet Joshua Abuaku hat ein klares Ziel vor Augen und geht ideal vorbereitet in die Europameisterschaften in Schweden.
LAV Athlet Joshua Abuaku hat ein klares Ziel vor Augen und geht ideal vorbereitet in die Europameisterschaften in Schweden.
Foto: privat
Joshua Abuaku (LAV Oberhausen) und Jan Ruhrmann (SG Tackenberg) mit unterschiedlichen Zielen auf dem Weg zur EM nach Schweden.

Montagmorgen startete der Flieger mit allen nominierten Athleten zur U20 Europameisterschaft nach Eskilstuna in Schweden. Joshua Abuaku der die Norm über 400 Hürden erreicht hat, (wir berichteten) fliegt mit großem Selbstvertrauen zu dieser EM. Es ist zwar für ihn das erste Mal, dass er für Deutschland an einem so großem Wettkampf teilnehmen kann, aber mit guter Vorbereitung und sehr guter Form kann die Meisterschaft für ihn losgehen.

In der letzten Woche standen für Abuaku und seinen Trainer Heinz-Werner Belke nur noch die Kontrolle Schrittfrequenz sowie Hürdenübergang auf dem Programm. Dieses Ergebnis haben beide ausgewertet und die Marschrichtung für Schweden festgelegt. Neu für Joshua Abuaku wird es sein, dass es bei einer so großen Meisterschaft drei Läufe mit Vorlauf, Zwischenlauf und Endlauf jeweils an drei aufeinander folgenden Tagen gibt. Hier heißt es die Spannung hoch zu halten und sich Mental auf jeden Lauf voll zu fokussieren. Dies hat er mit seinem Trainer ausreichend besprochen und geht bestens vorbereitet in die Wettkämpfe.

Jan Ruhrmann als Ersatzmann dabei

Mit dem viertbesten Wert empfahl sich Jan Ruhrmann sich für die Rolle des stärksten Ersatzmannes. Für ein Ticket zur EM sollte es damit eigentlich nicht klappen und Jan Ruhrmann von der DJK SG Tackenberg hatte seine Teilnahme schon abgehakt, nachdem er als Vierter und somit als Ersatzmann feststand.

Als er jüngst die Nachricht bekam dass er doch starten darf, war seine Freude gespalten, da der andere Zehnkämpfer Manuel Eitel, der aktuell der Beste in Deutschland ist, durch eine Verletzung nun nicht starten kann.

Für Ruhrmann standen nun auch ein paar stressige Tage an, da er mit der Familie am Wörthersee war. Die Stäbe für den Stabhochsprung mussten von dort nach Darmstadt gebracht werden. Dann die Fahrt wieder zurück nach Österreich und einen Tag danach mit dem Flugzeug von Klagenfurt nach Frankfurt und weiter nach Schweden. Seine Trainerin Ellen Weber freute sich natürlich sehr für ihn. „Dann hat sich sein Fleiß, seine Zielstrebigkeit und seine kontinuierliche Leistungssteigerung doch gelohnt“, sagt sie. „Jan kann sich persönlich ein Geschenk zum Geburtstag machen, da er gestern 18 Jahre alt geworden ist. Ich wünsche beiden Athleten, Joshua und Jan natürlich viel Erfolg“, schloss Ellen Weber ihre Ausführungen.