„Dura-Sudo“ statt Doppelpass
09.11.2011 | 15:50 Uhr 2011-11-09T15:50:00+0100
Der Fußball-Drittligist legte eine Trainingseinheit im Kampfsport-Zentrum Gladbeck ab.
Über den Kampf ins Spiel finden - so lautet eine der meistzitierten Fußball-Weisheiten. Die Spieler des SC Rot-Weiß haben diesen Spruch jetzt im wahrsten Sinne des Wortes umgesetzt und eine außergewöhnliche Trainingseinheit im Kampfsportzentrum Gladbeck absolviert (wir berichteten bereits).
„Dura-Sudo“ heißt das Zauberwort. Dahinter steckt die Verbindung von Trainingsmethoden und Techniken aus dem Kampfsport mit fußballspezifischen Trainingselementen. Sven Linnemann und Houssaine Machmour, gemeinsam u. a. Vize-Weltmeister 2005 im Taekwondo Teamfight, haben es aus der Taufe gehoben.
„Es ist so konzipiert, dass innerhalb einer Einheit Kraft, Kondition, Beweglichkeit, Impulsivität, Elasitizität und Koordination, sprich der gesamte Körper eines Spielers, trainiert werden. Leistungssteigerung und Prävention sind somit das Grundgerüst“, erklärt das Trainer-Duo, das in der letzten Saison bereits die U19 und U23 von RWO mit zusätzlicher Kraft ausgestattet hatte. So absolvierten die „Kleeblätter“ eine fast zweistündige knallharte Einheit, bei der viel Schweiß floss. „Das war unglaublich anstrengend, aber eine starke Erfahrung, die auch eine Menge Spaß gemacht hat“, so RWO-Kapitän Dimitrios Pappas.
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