Drei Aspekte stehen im Vordergrund

In jüngeren Jahren trainierte die Oberhausenerin Perlita Hartmann Jiu Jitsu und traditionelles Kung Fu. Durch einen krankheitsbedingten schweren Eingriff kam sie dann von der klassischen Selbstverteidigung zu der gesundheitlichen Wirksamkeit der chinesischen Kampfkünste und somit zum Tai Chi Chuan, einfachheitshalber Tai Chi abgekürzt. Das ist eine der meist verbreiteten chinesischen Kampfkünste, die verschiedene Stilrichtungen umfasst. Verbindend sind hierbei die drei Aspekte Gesundheitsförderung, meditative Geistesschulung und Selbstverteidigung.

Der von Hartmann unterrichtete Yang-Stil ist der zweitälteste und der gleichzeitig am meisten verbreitete der insgesamt fünf Familienstile. Er zeichnet sich durch besonders weiche und gleichmäßig fließende Bewegungen aus.

In den Räumlichkeiten des Johanniter-Krankenhauses an der Steinbrinkstraße sowie der evangelischen Kirchengemeinde Sterkrade bietet die Dozentin ab dem kommenden Monat neue Kurse für Anfänger und Neueinsteiger aller Altersklassen an. Diese Kurse richten sich an alle, die etwas für Gesundheit, Geist und Körper tun wollen.

Ein harmonischer Umgang sowie Respekt und ein Miteinander bilden den Kern der Kampfkunst. Der Kurs findet vom 23. Februar bis zum 21. Juni immer montags im Johanniter Krankenhaus statt, jeweils von 19.30 bis 20.30 Uhr. Der Qi-Gong-Kurs steigt vom 12. Februar bis zum 25. Juni jeweils donnerstags in der evangelischen Kirchengemeinde Sterkrade von 18.30 bis 19.30 Uhr. Weitere Infos bei Hartmann, 42 96 93 oder 0173/9 45 01 18. Internet: www.perlita-hartmann.de.