Der Zweite in Serie

Helge Eggers und die zweiten Damen konnten sich über den zweiten Sieg in Serie freuen.
Helge Eggers und die zweiten Damen konnten sich über den zweiten Sieg in Serie freuen.
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Was wir bereits wissen
Ronja Spießbach führt NBO II durch das wichtige vierte Viertel und hatte maßgeblichen Anteil am Erfolg. Für Jahn-Herren wird es langsam eng.

Regionalliga, Damen: evo NBO II – Hürther BC 77:73 (38:32): Was ein Sieg so alles bewirken kann. Nach dem ersten Erfolg in der Vorwoche startete NBO mit deutlich gestärktem Selbstvertrauen. Ronja Spießbach verwandelte gleich zu Beginn einen Drei-Punkte-Wurf und sollte auch im vierten Viertel eine entscheidende Rolle übernehmen.

Die Partie begann mit leichten Vorteilen der Gastgeberinnen. Hürth gelang dann der bessere Start ins zweite Viertel, doch so richtig absetzen konnte sich zu diesem Zeitpunkt niemand. Eine gute Phase vor der Pause sorgte dann immerhin für einen Sechs-Punkte-Vorsprung. Wieder gelang den Gästen der bessere Start und als die Hürtherinnen zum Ende des Viertels auch noch einen Dreier mit Brett zum 53:51 aus Gäste-Sich. verwandelten drohte die nächste Niederlage.

Doch anders als in der Hinrunde, wo ab einem gewissen Punkt niemand mehr Lösungen fand, übernahm Spießbach. 14 Punkte macht allein sie im letzten Viertel und generierte auch in der Verteidigung wichtige Stops. Das gab dem ganzen Team Sicherheit, so dass zwei Minuten vor dem Ende kaum noch Gefahr bestand. Das gesteigerte Selbstvertrauen spiegelte sich in sieben getroffenen Distanzwürfen wieder.

NBO: Höfels (8), R. Spießbach (26), Schönherr (14), Rosenkranz (1), Dahlem (5); Riesener (2), Kamman (5), Krakowski (4), Ansorge (4), La. Piekenäcker (2), L. Spießbach (6).

Oberliga Herren: TG Düsseldorf – Jahn Königshardt 71:63 (32:31): Jahn reiste als klarer Außenseiter zum Tabellenzweiten. Da Trainer Martin Vontein auf einige Spieler verzichten musste, halfen mit Thomas Harpering, Christoph Rzymski und Julius Krämer gleich drei erfahrene Spieler aus der zweiten Mannschaft aus. Drei Viertel hielt Jahn gut mit.

Das Spiel begann hektisch und führte vor allem bei Jahn zu Ballverlusten. Schnell war jedoch klar, dass ein Sieg in der Landeshauptstadt möglich gewesen wäre. Gegen Ende des ersten Viertels fing sich die Mannschaft. Gute Verteidigung und gute Rebounds führten zu einem ausgeglichenen Spiel. Trainer Martin Vontein warnte seine Spieler in der Halbzeit vor wachsendem Druck der gegnerischen Verteidigung, welcher jedoch zunächst ausblieb. Trotzdem kam die Jahn-Offensive auch im dritten Viertel zunächst nicht ins Rollen,entschied den Abschnitt aber für sich. Im letzten Viertel trat dann das ein, wovor Vontein gewarnt hatte. Durch aggressivere Verteidigung kamen viele Ballverluste zustande, die von den individuell starken Düsseldorfern eiskalt bestraft wurden. Ein letztes Aufbäumen des Außenseiters wurde bei 61:57 durch vier schnelle Körbe des Favoriten zunichte gemacht.

Wieder waren Fortschritte im Spiel zu erkennen. Klar ist jedoch auch, dass langsam Siege eingefahren werden müssen, um den Abstieg in die Landesliga zu verhindern.

Jahn: M. Krämer (3), Rzymski (3), Harpering (3), Pöter (2), T. Rauhut, Stuchlik (14), J. Krämer (8), Schmidtke (2), Dörfler (15), Fischer (13)