Dämpfer für die Schmachtendorfer

Spvgg. Sterkrade-Nord -
VfL Rhede 1:4 (0:2)

„Das war ein Dämpfer zur richtigen Zeit“, wusste Markus Kowalczyk nach der 1:4-Pleite gegen Rhede. „Vielleicht hat der eine oder andere Spieler nach den letzten Wochen gedacht, es läuft jetzt von alleine“, mutmaßte Sterkrades Trainer. Der wusste die Niederlage gegen den Tabellensechsten richtig einzuordnen.

„Es war nicht so, als hätte uns Rhede dauernd unter Druck gesetzt und uns an die Wand gespielt“, erklärte er. „Vielmehr war es so, dass wir eine Reihe guter Chancen nicht genutzt und uns hinten fatale Fehler geleistet haben.“ Nach dem frühen Rückstand (7.) verpassten es die Schmachtendorfer auszugleichen. Kurz vor der Halbzeit fing sich die Kowalczyk-Elf das 0:2. Marcel Vogel nährte die Hoffnungen der Gastgeber mit seinem Anschlusstreffer zum 1:2 (61.). Der Ausgleich lag in der Luft, doch nur sieben Minuten später stellten die Gäste wieder den alten Abstand her (68.). Dem 1:4 (86.) folgte ein verschossener Strafstoß von Mike Ratkowski (90.). In dieser Situation sah Gäste-Torwart Marc Tebroke nach einer Notbremse die rote Karte. „Das war die Krönung unserer vergebenen Chancen heute“, sagte Kowalcyk abschließend.

Vogelheimer SV -
SF 1930 Königshardt 2:4 (0:1)

Die Sportfreunde sind nicht mehr Letzter! „Man muss trotz der schwierigen Situation auch immer die positiven Aspekte in Betracht ziehen“, erklärte Lars Mühlbauer nach dem erst zweiten Saisonsieg der Königshardter. „Warum wir solche Leistungen nur alle 14 Tage auf den Platz bringen, ist mir unerklärlich.“

Nach dem enttäuschenden 0:3 gegen den VfB Bottrop zeigte sich SFK wieder von seiner besseren Seite. „Wir haben absolut verdient gewonnen und sogar noch Möglichkeiten liegen gelassen.“ Julian Rosenau (2), Danielé Kowalski und Nico Schmelt waren erfolgreich. Vogelheim ist nun Schlusslicht. Kurz vor Schluss wechselte Mühlbauer mangels Personal den sportlichen Leiter Marc Schwan ein.