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Da passiert nichts mehr

19.02.2010 | 15:17 Uhr

Die Landesligisten werden unter die Lupe genommen.

Arminia Klosterhardt: Der in den letzten beiden Spielzeiten bestplatzierte Oberhausener Amateurklub – lässt man die RWO U 23 außer Acht – legte im ersten Drittel einen so holprigen Start hin, dass einem Angst und Bange werden musste. Die dürftige Bilanz (zehn Punkte in zehn Spielen) ließ die Alarmsirenen aufheulen. Dabei war es klar, dass gerade die jungen Spieler Zeit brauchten, um sich in der Liga zu akklimatisieren. Das Team funktionierte gegen Ende der Hinrunde immer besser, spülte sich mit Disziplin und Einsatzbereitschaft ins sichere Mittelfeld. Achim Meyer sieht die Entwicklung mit Wohlwollen. Die Rückkehr von Tim Coers bescheren dem Coach weitere Alternativen. Die erfahrene Defensive scheint gefestigt, vorne könnte Peter Müller wieder entscheidende Nadelstiche setzen.

Fazit: Das Team ist in der Lage, die spielerische Qualität zu verbessern, deshalb: Arminia bleibt nach RWO die zweite Kraft – Platz sechs.

Adler Osterfeld: Vor der Saison sahen viele Adler als ersten Absteiger, wurde das Team doch enorm verjüngt und umgekrempelt. Doch Adler belehrte die Skeptiker eines Besseren und bot frechen Offensivfußball. Junge Spieler machen aber nun mal Fehler, die Punkte kosten. 4:6 gegen Straelen II, 0:3 gegen 06/07 und das 3:4 gegen Hamborn 07 waren Spiele, die nicht hätten verloren gehen müssen. Deswegen trennt Adler derzeit auch nur das Torverhältnis von einem Abstiegsplatz. „Wir wussten, dass es eine schwierige Saison wird“, hatte Günter Schlipper von Anfang an gesagt.

Fazit: Für Adler geht’s bis zum letzten Spieltag gegen den Abstieg. Die Verantwortlichen planen bereits für den Fall der Fälle - und das ist vernünftig. Osterfeld schafft es und wird 13.

Sterkrade 06/07: Dem tristen Oktober mit Klatschen und Karten ohne Ende ließen die Tackenberger einen goldenen Dezember folgen, der ihnen einen komfortablen Vorsprung auf die Abstiegszone brachte. Zu sicher darf man sich am Dicken Stein allerdings nie sein - das hat der bisherige Saisonverlauf deutlich gemacht. Jörg Kessens Rücktritt kurz vor dem Meisterschaftsstart war der Beginn einer holprigen Runde. Immerhin hat es der unverhofft zum Chefcoach avancierte Jens Szopinski schnell geschafft, seine Ideen umzusetzen. Das hat sich positiv aufs Spiel ausgewirkt und sollte auch in der Rückrunde beibehalten werden.

Fazit: Die „Blauen“ werden sich weiter festigen und verbessern und am Ende einen guten einstelligen Tabellenplatz erreichen. Vielleicht sogar vor der Arminia...

RW Oberhausen U 23: Das Team von Trainer Frank Kontny wollte oben mitspielen, die fast schon unglaubliche Siegesserie hatte aber kaum jemand auf der Rechnung. Neun Punkte Vorsprung sind der Lohn für die blutjunge Mannschaft, deren Teamgeist ein Grund für den Spitzenplatz ist.

Fazit: Die „Amas“ werden sich den Vorsprung nicht mehr nehmen lassen. Zumal mit Musa Celik und Niclas Stegmann zwei erfahrene Kicker zum Team gestoßen sind, die ihren Teil zum Aufstieg beitragen werden.

DerWesten

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