Bei den TVB-Damen fliegt Opladen...

Lena Döller, hier gegen Lobberich, erzielte am Sonntag zwei Tore.
Lena Döller, hier gegen Lobberich, erzielte am Sonntag zwei Tore.
Foto: Fabian Strauch Photography / WAZ
Was wir bereits wissen
... und bei den Herren lange Zeit eigentlich nur „Sahne-Baisers“ – Tbd. Osterfeld müht sich in Dingden zu einem Sieg.

Oberliga, Damen: HSV Solingen-Gräfrath II – TV Biefang 27:24 (11:12): So richtig einordnen konnte Trainer Joachim Ceranek die Auswärtsniederlage nicht. Er war zwar mit den überflüssigen Ballverlusten und der mangelnden Verwertung vor dem Tor unzufrieden, doch auf der anderen Seite konnte er seiner Mannschaft auch keinen klaren Vorwurf machen. „Wir hatten die Ausfälle von Judith Schirra und Linda Reinartz natürlich zu verkraften und als dann noch eine völlig übertriebene rote Karte gegen Christin Opladen hinzukam, war es natürlich schwierig“, so der Linienchef.

Dabei gelang eigentlich sogar ein guter Start, die erste Halbzeit war auch völlig in Ordnung. „In der zweiten Halbzeit wurden die Pfiffe dann wirklich einseitig.“ Da konnte sich die Mannschaft nicht richtig drauf einstellen und verlor neben ihrer bis dato besten Werferin auch den eigenen Rhythmus.

TVB: Happe, Groß; Kaulfuß (3), Schneider (1), Leprich (1), Döller (2), Spaan, Opladen (7), Roesner (1), Häßler (2), Drespa (7).

Landesliga, Herren: OSC Löwen Duisburg II – TV Biefang 26:27 (11:10): „Das war ein typisches Sonntagabendspiel. Hier hat man 50 Minuten lang Sahne-Baisers durch die Halle fliegen sehen“, gefiel Willi Heidkamp das lasche Spiel überhaupt nicht. „Zehn Minuten vor dem Ende haben wir uns zum 25:23 abgesetzt und die Führung verteidigt. Das hält uns in Schlagdistanz.“ Zuvor war Keeper Tennigkeit klasse und parierte insgesamt 16 Würfe.

TVB: Strelow, Tennigkeit; Ebbers (12), Werken (5), Siegers (3), Hausmann (1), Melis (1), Schultz (3), Giesbert, Annabi, Schröder (1), Bennighoff (1).

Landesliga, Damen: BW Dingden – Tbd. Osterfeld 14:17 (8:6): „Sie waren gut eingestellt und wir haben uns schwer getan“, berichtet Tanja Latza. Dingden versuchte permanent, das Spieltempo zu drücken. „Vorne haben wir zu wenig Druck aufgebaut und uns dem Tempo einfach angepasst.“ In der zweiten Halbzeit lief es besser. „Wir haben die zwei Punkte und Platz drei, die nehmen wir gerne mit und haken das Spiel schnell ab“, so Latza abschließend.

Tbd.: Schmitz-Freihoff; Latza (5), Theissen, Nicklich, Junkers (2), Ristau (1), Psotta (3), Beck (1), Neff (5), Ebener.