Bayern wollen perfekte Saison

Der erste Platz nach der Hauptrunde ist den Oberbayern schon jetzt, vier Spieltage vor Schluss, nicht mehr zu nehmen. Einen Gang zurückschalten wollen sie deshalb aber noch lange nicht. Denn der amtierende Meister und Pokalsieger hat ohnehin größere Ziele. „Die perfekte Saison“ wird am Inn angestrebt, also eine komplette Spielzeit ohne Niederlage, zumindest national.

Die Mannschaft von Trainer Bastian Wernthaler ist auf dem besten Wege, das zu realisieren. Der ehemalige Bundestrainer, der zum Saisonende seinen Abschied angekündigt hat, hat den mit Abstand besten Kader in Deutschland zur Verfügung. Nur einmal in dieser Saison wurde es richtig knapp, beim 67:65-Erfolg beim Herner TC. Ansonsten gab es in Meisterschaft und Pokal nur noch zwei Siege – in Saarlouis und gegen NBO – mit weniger als zehn Punkten Differenz.

Der Kader ist gespickt mit deutschen Nationalspielerinnen und ausländischen Spitzenspielerinnen. Wernthaler kann so regelmäßig viel rotieren lassen. Guard Svenja Brunckhorst hat so mit durchschnittlich 26 Minuten noch die meiste Spielzeit. In dieser Zeit kommt sie auf 7,3 Punkte und liegt damit in dieser Statistik nur auf Rang sieben im Team, auch ein Ausdruck der Ausgeglichenheit. Da dürfte es sogar zu verkraften sein, dass mit Emma Cannon die beste Punktesammlerin mit einem Muskelfaserriss ausfällt.

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