Arminia II gegen Viktoria zu naiv

DJK Arm. Klosterhardt II -
Viktoria Buchholz 3:4 (1:2)

Ausgleich zum 3:3 in der 90. Minute, Gegentor zum 3:4 in der Nachspielzeit – Guido Contrino kriegte sich nicht mehr ein. „Das war einfach nur blöd, blöd und nochmals blöd. Abgesehen von den ersten zehn Minuten machen wir gegen den Tabellenzweiten ein Riesen-Spiel, haben genug Chancen das Spiel zu gewinnen und stellen uns in der Nachspielzeit so dermaßen naiv an, nachdem wir kurz vorher erst den Ausgleich erzielt haben“, musste der Arminia-Übungsleiter seinen Frust freien Lauf lassen. Nach den ersten zehn Minuten sah es nach einem klaren Favoritensieg der Viktoria aus, die früh 2:0 in Führung lag. Doch danach kam die Arminia-Reserve immer besser in Tritt und nach zwei Treffern von Michél Nienerza (17., 77.) bejubelten die Grün-Weißen in der Schlussminute den Ausgleichtreffer des eingewechselten Delowan Nawzad. „Dann rufe ich auch noch mehrmals rein: ‘Dicht machen, tief stehen.’ Und dann werden wir klassisch ausgekontert. Sogar aus dem Spiel heraus. Das darf nicht passieren!“

Fvg. SW Alstaden -
Rheinland Hamborn 4:6 (1:5)

„Wir haben eigentlich ganz gut angefangen, aber nach dem ersten Gegentor ging bei uns wieder der Kopf runter“, analysierte Kai Timm. „In der Pause habe ich dann meinen Spielern gesagt: ‘Zeigt, dass ihr gute Jungs seid!’“ Das taten die Alstadener auch und kamen zurück ins Spiel. Timm: „Die zweite Hälfte haben wir gegen den Tabellendritten 3:1 gewonnen. Daraus sollten wir Selbstvertrauen für die nächsten Spiele ziehen.“ SWA-Torschützen: Tim Dannenberg, Rafael Bellot, Pietro Sibione und Jan Ole Schlünzen.

DJK Arminia Lirich -
SV Concordia 66/71 5:0 (2:0)

Paukenschlag der Arminia! Der Drittletzte besiegte Lokalrivale Concordia, das im Abstiegskampf weitaus bessere Karten besitzt, überraschend deutlich mit 5:0. „Wir haben heute das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben“, war Co-Trainer Dennis Zimmert entsprechend zufrieden, der den im Urlaub weilenden Christian Kinowski vertrat. Mann des Tages war Stürmer Benjamin Euskirchen, der gleich viermal netzte. Den fünften Treffer steuerte Sahin Urtenur bei. Die Gäste hatten durch Dennis Eichert die erste Tormöglichkeit im Spiel. Sein Kopfball prallte an die Latte (15.), doch danach kam vom SVC nicht mehr viel. Entsprechend bedient war Michael Keiser: „Wir sind heute überhaupt nicht mit der Taktik der Arminia zurecht gekommen. In der zweiten Hälfte darf man sich so dann nicht abschlachten lassen.“

Mülheimer FC Vatangücü -
SC Blau-Weiß Oberhausen 1:3 (0:2)

Pflichtsieg, nicht mehr und nicht weniger. „Das war heute kein gutes Spiel von uns. Vatangücü hätte einen Punkt verdient gehabt“, gab Thorsten Möllmann zu. Ümit Ertural, Oliver Nözel und Klaus Peter Müller sorgten dafür, dass die Punkte nach Lirich gingen. Ein weiterer Treffer des eingewechselten Ibrahim Cobanoglu praktisch mit dem Abpfiff fand unerklärlicherweise keine Anerkennung mehr (90. + 2). Ümit Mutlu sah in der Schlussphase Gelb-Rot (80.), zuvor verschoss das Schlusslicht sogar noch einen Elfmeter (70.).

DJK Vierlinden -
SV Adler Osterfeld 2:2 (1:1)

Udo Hauner ist mit der Punkteteilung in Vierlinden sehr zufrieden. „In den ersten zehn Minuten hatten wir Glück, dass es nur 0:1 stand. Da hat uns unser Torwart Kevin Strauch mit seinen Paraden im Spiel gehalten“, resümierte der Adler-Trainer. „In der zweiten Hälfte wollten wir das Unentschieden eigentlich nur verwalten, waren aber plötzlich die klar bessere Mannschaft und hätten in Führung gehen müssen.“ Das gingen dann die Gastgeber in der 75. Minute. Zwei Minuten vor dem Ende rettete Abdelaziz Boukdir mit seinem Tor zum 2:2 den Rothebuschern den einen Punkt. Hauner: „Hochverdient.“ Sohn Tobias traf zum zwischenzeitlichen 1:1 (25.). Marius Baensch sah die Ampelkarte (43.).

Mit Ruhm bekleckert hat sich keiner aus dem Spitzentrio, aber dreifach gepunktet haben sie allesamt. Spitzenreiter BWO hatte mit dem Schlusslicht seine liebe Mühe, die Viktoria machte in Klosterhardt ihrem Name alle Ehre. Auch Rheinland Hamborn als Dritter ließ es nach einer 5:1-Halbzeitführung zu ruhig angehen.