Arminia beim kommenden Meister

Im Hinspiel nahm die Arminia (in grün) den jetzigen Tabellenführer aus Schonnebeck auseinander.
Im Hinspiel nahm die Arminia (in grün) den jetzigen Tabellenführer aus Schonnebeck auseinander.
Foto: WAZ/FotoPool
Was wir bereits wissen
Auch Sterkrade-Nord und Königshardt müssen Auswärtsaufgaben lösen

Spvg Schonnebeck -
DJK Arm. Klosterhardt So, 15 Uhr

Beim 4:1 im Hinspiel „zelebrierte“ die Arminia ihre mit Abstand stärkste Leistung in dieser Spielzeit. Es war eine von bisher drei Niederlagen für die Essener. Und läuft bei den Gastgebern alles nach Plan, steht dem langersehnten Aufstieg in die Oberliga nichts mehr im Wege. Sieben Punkte hat der Spitzenreiter Vorsprung auf den ersten Verfolger Rellinghausen. „Man hat sich in der Vergangenheit nicht verrückt machen lassen und sich permanent punktuell verstärkt. Wir spielen morgen beim kommenden Meister“, legt sich Günter Bruns fest. Unabhängig davon wird der Klosterhardter Übungsleiter eine Mannschaft aufs Feld schicken, „die versuchen wird, es Schonnebeck so schwer wie möglich zu machen.“ Jan Terhorst kehrt bei den Grün-Weißen ins Tor zurück. Norman Seitz wird in der Reserve zwischen den Pfosten stehen. Die wird unter anderem auch von Daniel Agostino unterstützt, der seinen Kreuzbandanriss auskuriert hat. Samet Sadiklar und Michel Roth machen gute Fortschritt in der Reha. Beide könnten vielleicht in ein paar Wochen zum Einsatz kommen.

PSV Wesel-Lackhausen -
Spvgg. Sterkrade-Nord So, 15 Uhr

Die Formkurve bei den Nordlern zeigt nach oben, das spiegelt sich auch in der Tabelle wider – Platz fünf. Ein Ziel haben sich die Schmachtendorfer noch auf die Fahne geschrieben: Den punktgleichen Ortsrivalen Arminia Klosterhardt einzuholen. Momentan liegen sie vier Tore hinter den Grün-Weißen. „Dann stünden wir nach 13 Jahren mal wieder vor der Arminia“, hat Markus Kowalczyk die Vereinshistorie durchgeblättert.

Sterkrades Linienchef schätzt die Weseler als „einen sehr unangenehmen und körperlich starken Gegner ein. Zuhause sind sie nur schwer zu schlagen“, weiß Kowalczyk und vollzieht: „Lackhausen steht nicht unbedingt auf einem Platz, auf dem sie stehen müssten.“ Als Tabellenneunter hat sich der PSV noch längst nicht aller Sorgen entledigt. „Wir sind aber gut drauf und haben die letzten zwei Spiele gewonnen. Die Jungs entwickeln sich prächtig weiter und besonders freut es mich, dass die zuletzt verletzten Spieler wieder zur alten Form gefunden haben.“ Bis auf die Langzeitverletzten Alex Ripkens und Yannick Bargatzky kann Kowalczyk aus dem Vollen schöpfen.

VfL Rhede -
SF 1930 Königshardt So, 15 Uhr

„Defensiv können wir wieder genauso stehen, aber offensiv müssen wir zulegen“, weiß Lars Mühlbauer. Deswegen gingen die Sportfreunde mit einer 0:3-Niederlage gegen Burgaltendorf vom Platz. Seinen Spielern macht der Königshardter Trainer keinen Vorwurf. „Die Jungs geben alles und lassen sich nicht hängen“, lobt er. „Aber wir müssen die leichten Fehler abstellen.“ Beim Sechsten hängen die Trauben hoch. „Ein starker Gegner“, weiß der SFK-Trainer, der wieder auf Dusan Trebaljevac und David Reuschenbach zurückgreifen kann. Manuel Matenar kann nach offizieller Spielberechtigung sein erstes Spiel machen. „Er brennt auf seinen Einsatz“, so „Lalle“. Nurtekin Bulut, Marc Janßen und Ali Hazar fallen aus.