Am kleinen Tisch ganz groß

Roger Liere zeigte eine starke Leistung bei der Endrunde.
Roger Liere zeigte eine starke Leistung bei der Endrunde.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Dreiband-Spiezialisten der BF Sterkrader gewannen am kleinen Tisch die Bundesmeisterschaft. Starke Leistung bei der Endrunde in Krefeld.

Die Billardfreunde Sterkrade-Heide haben nach dem Bundesliga-Klassenerhalt im Dreiband am großen Billard nun am kleineren Tisch die Bundesmeisterschaft gewonnen.

Schon bei der Qualifikation im Mai zeigte das aus den Bundesligaspielern bestehende Team eine starke Leistung. Eindrucksvoll setzten sich die Sterkrader im Mai gegen Altweddingen durch. Mit einem gespielten Mannschaftsdurchschnitt von 1,818 erreichten sie die nächste Runde.

Bester Spieler der Sterkrader war Roger Liere mit einer Serie von elf erzielten Punkten und einem Schnitt von 2,941. Im zweiten Spiel der Qualifikation trat der Sterkrader Gegner aus Berlin nicht an, so dass die Endrunde erreicht war, die am vergangenen Wochenende in Krefeld ausgespielt wurde.

Bereits in der ersten Begegnung gegen den BC Frankfurt setzten die Sterkrader den Grundstein für den späteren Erfolg. Thomas Broux, Roger Liere, Ramazan Durdu und Uwe Arndt setzten ihren jeweiligen Gegenspieler mächtig unter Druck und gewannen eindrucksvoll mit 8:0 ihr erstes Spiel. Mit einer Serie von 13 Punkten und einem erzielten Durchschnitt von 3,333 Punkten zeigte der Sterkrader Liere dabei die beste Leistung des gesamten Turniers.

Auch in der zweiten Begegnung gewannen die Sterkrader mit 6:2 gegen Coesfeld. Somit hatten sie bereits 4 Punkte auf ihrem Konto und ein Unentschieden im letzten Spiel gegen den Ausrichter Krefeld hätte zum Gewinn der Meisterschaft gereicht.

Die Krefelder mussten an diesem Tag jedoch sehr schnell einsehen, dass gegen die glänzend aufgelegten Spieler der Billardfreunde kein Kraut gewachsen war.

Auch diese Begegnung ging mit einem glatten 8:0-Erfolg an die Sterkrader. Von ihren insgesamt zwölf Begegnungen, die die vier Sterkrader Bundesligaspieler insgesamt bestreiten mussten, ging somit nur eine Partie verloren. Daher verwundert es auch nicht, dass unter den besten vier Spielern des Turniers gleich drei Sterkrader standen.