Alstaden geht gegen Blau-Weiß unter

DJK Arminia Klosterhardt II -
SV Adler Osterfeld 3:3 (1:2)

Guido Contrino sah das 3:3-Remis seiner Arminia im Derby gegen Adler „mit einem weinenden und einem lachenden Auge“. „Wir haben zweimal einen Rückstand aufgeholt, demnach sind wir der moralische Sieger. Die zweite Halbzeit waren wir ganz klar besser. Aber mit der einzigen Chance im zweiten Durchgang geht Adler dann in Führung“, erklärte der Klosterhardter Übungsleiter, der aber auch objektiv zugab: „Die erste Hälfte ging an Adler. So gesehen, geht das Remis schon in Ordnung.“

Durch einen verwandelten Elfmeter von Tobias Hauner (13.) und einem Eigentor von Arminia-Kapitän Marc Grzonek (23.) führten die Rothebuscher bereits mit 2:0 am Hans-Wagner-Weg, ehe Maurice Schmidt (24.) und Tobias Quast (56.) den Gleichstand wieder herstellten. Erneut war es Hauner, der in der 78. Minute die Partie auf den Kopf stellte, doch Jens Bergforth rettete den Grün-Weiß drei Minuten später den einen Punkt. „Erste Halbzeit haben wir das taktisch super gemacht“, fand Udo Hauner und stimmte seinem Kollegen bezüglich der Punkteteilung zu: „In der zweiten Hälfte gingen wir später mit unserem kleinen Kader konditionell am Stock.“

SF Hamborn 07 -
SV Concordia 66/71 5:0 (3:0)

Nichts zu holen gab es für Concordia im Stadion im Holtkamp. Bereits in der zweiten Minute wurde der Aufsteiger eiskalt erwischt, die Hamborner „Löwen“ erhöhten noch vor dem Seitenwechsel auf 3:0. „Wir haben heute defensiv nicht so gut gestanden“, gab Michael Keiser zu und ließ die widrigen Platzverhältnisse nicht als Ausrede gelten. „Wir sind nicht mit dem Platz hier zurecht gekommen, der eher einem Kartoffelacker glich. Aber auf diesem musste ja auch der Gegner spielen.“ Im zweiten Durchgang ergaben sich zwei, drei Möglichkeiten für die Gäste, um den Anschluss zu erzielen. Aber mit dem 4:0 nach etwas mehr als einer Stunde war die Messe gelesen. In der Schlussminute markierten die Schwarz-Gelben den 5:0-Endstand.

Fvg. SW Alstaden 09/36 -
SC Blau-Weiß Oberhausen 0:14 (0:8)

Thorsten Möllmann konnte sich nach diesem Kantersieg seiner Mannschaft gar nicht so richtig freuen. „Es tat in den Augen weh, zu sehen, was mit Alstaden passiert. Ich hoffe, dass der Verein sich ganz schnell erholt und sich für den Rest der Saison noch einmal aufraffen kann“, zeigte Lirichs Coach Mitleid und fand tröstende Worte. „Solche Spiele machen letztlich auch keinen Spaß. Mit den 14 Gegentoren war Alstaden ja noch gut bedient, es hätte sogar noch deutlicher ausfallen können.“ Ümit Ertural (5), Klaus-Peter Müller (4), Oliver Nözel (3) und Elvis Prince Grohmann sorgten für ein Debakel aus Schwarz-Weiß-Sicht. Hinzu kam ein Eigentor von Dennis Prangenberg.

Auf der anderen Seite fasste Alstadens Kai Timm die böse Niederlage sachlich auf. „Bei uns haben heute vier Mann gespielt, die vorher noch 90 Minuten für unsere ‘Zweite’ am Ball waren. Ich habe meine Jungs in der Pause sogar gelobt, weil sie sich für den Verein reingehängt haben“, erklärte er. „Wenn man das nüchtern betrachtet, hat hier heute eine Fast-Landesliga-Mannschaft gegen eine halbe Kreisliga B-Mannschaft gespielt. Da ist solch ein Ergebnis dann letztlich die logische Folge.“

DJK Arminia Lirich -
Viktoria Buchholz 2:4 (1:1)

Die Arminia hätte fast ihrem Liricher Rivalen Schützenhilfe geleistet, musste sich aber am Ende knapp und unglücklich dem Tabellenzweiten geschlagen geben. „Selbst der Gäste-Trainer hat uns ein Kompliment gemacht“, erzählte Christian Kinowski. „Aber dafür kann man sich nun mal auch nichts kaufen. Die Jungs sind nach diesem Spiel geknickt. Verständlich.“ Erst in den letzten fünf Minuten erzielte die Viktoria die Treffer zum 3:2 bzw. 4:2 und der Elfmeter, der zum 2:2 führte, sei laut „Kinne“ keiner gewesen. Benjamin Euskirchen erzielte beide Arminia-Treffer.

Spitzenreiter BWO und Buchholz marschieren an der Spitze weiter. Rheinland Hamborn hat als Dritter nach dem 0:0 in Möllen etwas den Anschluss verloren.