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Fußball Kreisliga A

Ärmel aufkrempeln im Alsfeld

03.08.2010 | 17:20 Uhr
Ärmel aufkrempeln im Alsfeld
Glück-Auf Sterkrade mit (oben v.l.) Jan Schroer, Daniel Fieweger, Vitali Lugowski, Nuri Aslantin, Sebastian Sass, Sebastian Przybylla, Serkan Bulut, Karsten Mey, Christopher Frank, Bijan Vaezipour, Mittev.l.) Trainer Michael Buhlmann, Co-Trainer Dirk Reinardy, Torwart-Trainer Gicu Clipa, Co-Trainer Jörg Hetkamp, Betreuer Hein Geschke, Betreuer Hein Oelsner, Betreuer Karl-Heinz Stolle, (unten v.l.) Angelo Da Rold, Marco Allekotte, Christian Eichholz, Carsten Tlolka, Dennis Buhren, Frank Fehder, Benny Rüddel, Sven Oymann, Mark Thomas, Nils Fischer. Foto: Anja Bäcker

Im Alsfeld wird es hart. Der SC Glück-Auf Sterkrade steht vor einer schweren Saison. „Unser Ziel ist der Klassenerhalt“, sagt Trainer Michael Buhlmann.

Und auch der Vorsitzende Marco Allekotte, nebenbei Dauerbrenner in der Abwehr, weiß: „Es geht für uns einzig und allein darum, nicht abzusteigen.“

Erinnert man sich zurück, so strebten die Alsfelder stets das obere Tabellendrittel an, diesmal werden kleinere Brötchen gebacken. „Das liegt ganz einfach daran, dass die Liga viel stärker als in den letzten Jahren zu bewerten ist“, findet Michael Buhlmann. „Die vier Bezirksliga-Absteiger sind kaum verändert und mit Fortuna Bottrop kommt ein starker Aufsteiger hinzu. Außerdem haben sich Teams wie der SV Concordia oder Schwarz-Weiß Alstaden ordentlich verstärkt.“

Da man bei Glück-Auf nach eigenem Bekunden „von der Hand in den Mund“ lebt, hat sich am Kader kaum etwas getan. Serkan Bulut ist schon seit einigen Monaten bei GAS (zuvor SV Sarajevo), Bijan Vaezipour und Christopher Frank kommen aus der eigenen zweiten Mannschaft, Benny Rüddel und Tom Neuhaus aus der eigenen Jugend. Lediglich Marc Thomas kommt von außerhalb. „Er wollte nicht mehr bei den Sportfreunden 06 spielen und hat sich uns angeschlossen“, erklärt der Coach und weiß: „Er ist ein echter Glücksgriff. An ihm werden wir noch viel Freude haben“, hält „Bulli“ viel vom Neuzugang, der die rechte Offensivseite beleben soll. Der Kader ist ansonsten zusammengeblieben, lediglich Aytekin Bulut und Jens Schouren haben den Verein verlassen.

Das Problem bei Glück-Auf ist allerdings ein altes: „Brechen uns die Stützen weg, werden wir es schwer haben“, erinnert Buhlmann an die vergangene Saison. Da musste er in der Hinrunde auf Carsten Tlolka verzichten, in der Rückrunde fiel Angelo da Rold lange aus. „Aber wenn alle Jungs weitgehend fit bleiben, können wir sicher im Mittelfeld zwischen den Plätzen sieben und elf mitschwimmen. Wichtig ist, dass wir gegen die direkte Konkurrenz im Klassenkampf punkten.“

Dazu zählt der Gegner am ersten Spieltag nicht: „Da bekommen wir es gleich mit Sterkrade-Nord zu tun“, informiert der Trainer, verrät aber auch: „Meine Mannschaft brennt jetzt schon. Denn ohne einigen Favoriten ein Bein zu stellen, geht es nicht. Wir werden jedenfalls alles dafür tun, um mit dem Abstieg in dieser Saison nichts zu tun zu haben.“

Björn Wentz

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