Adler siegt weiter

Safakspor (weiß) wähnt sich nach dem 2:0 gegen Sterkrade-Nord (hier Burak Al zum 1:0) schon eine Runde weiter. Es kam zum Ende aber anders herum.
Safakspor (weiß) wähnt sich nach dem 2:0 gegen Sterkrade-Nord (hier Burak Al zum 1:0) schon eine Runde weiter. Es kam zum Ende aber anders herum.
Foto: FUNKE Foto Services
In der Meisterschaft läuft’s, auch im Pokal setzt Adler Oberhausen seine Serie fort. Der B-Ligist schlägt A-Ligist FC 72 2:1. Safak stand gegen Nord kurz vor einer Überraschung.

TSV Safakspor -
Spvgg. Sterkrade-Nord 2:3 (2:0)

„Nord hat den Sieg nicht verdient“, stellt Erkan Saracbasi nach der niederschmetternden Niederlage seines Kreis- gegen den Landesligisten fest. „In der 83. Minute sind die ersten nach Hause gegangen, weil die gedacht haben, wir passiert nichts mehr“, erzählt der Safak-Chef. Bis dahin war auch nicht viel zu sehen vom Landesligisten.

„Wir waren über 90 Minuten nicht die bessere Mannschaft, aber die letzten 15 Minuten haben das Spiel entschieden“, stellt Markus Kowalczyk klar. Okan Yilmaz (84.), Yannik Bargatzky (89.) und Hilal Ali Khan (92.) drehten die Partie in letzter Minute. Burak Al (20.) und Iskender Bayram (45.) hatten Safak in Front gebracht. „Wir müssen vorher unsere Chancen nutzen, Nord darf sich nicht beschweren, wenn wir zur Pause höher führen.“ Auch in der 80. Minute gab es noch eine richtig gute Torchance von Oktay Cin, die ungenutzt blieb. „Das war eine 100-Prozentige, dann ist das Spiel durch“, so Saracbasi. Von „Glück“ wollte Nords Kowalczyk nichts wissen. „Safak war ganz gut, aber wir haben als Landesligist lange nicht das abgerufen, was wir können. Wenn man vom Kopf nicht bereit ist, wird es eben schwieriger.“

Adler Oberhausen -
FC Sterkrade 72 2:1 (1:0)

Ein bisschen enttäuscht war Jens Szopinki ob des Ausscheidens seiner Mannschaft. „So gibt es kein Pokalhalbfinale und keine Chance auf den Niederrheinpokal, das ist schade. Aber die Einstellung stimmte und Adler hat eine richtig gute Truppe. Wenn die in diesem Jahr den Aufstieg nicht schaffen, dann sicher im nächsten Jahr.“ Sebastian Giesen erzielte den Treffer für den Sterkrader A-Ligisten, doch das reichte nicht gegen den offensivstarken B-Ligisten, der auch seine Qualitäten in der Defensive bewies. Zwar hatten die Adler bei vier Aluminiumtreffern das nötige Quäntchen Glück, setzten sich letztlich aber verdient durch.

Sergiu Gore brachte die Adler bereits nach fünf Zeigerumdrehungen in Front und läutete damit ein flottes Spiel ein. „Ein klassischer Pokalfight“, schwärmte auch Marko Schmidt hinterher. Der bewies ein glückliches Händchen, indem er Patryk Salich einwechselte. Der Stürmer traf eine Viertelstunde vor dem Ende zum 2:1. „So ist das manchmal im Pokal. Unterschätzt haben wir sie nicht, wir wussten, dass sie gut sind“, stellt Szopinski klar.

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