Abass Baraou will Chemiepokal verteidigen

Abass Baraou muss auf seinen Sommerurlaub erst einmal verzichten.
Abass Baraou muss auf seinen Sommerurlaub erst einmal verzichten.
Foto: Fabian Strauch Photography / WAZ
Was wir bereits wissen
Direkt nach dem Turnier in Halle folgt die Europameisterschaft in Sofia, Bulgarien. Für Baraou gilt es nach den European Games nun weiter an Rio 2016 zu arbeiten.

Lange Pause gibt es für Abass Baraou nicht. Oberhausens Sportler des Jahres boxt nach seiner Punktniederlage bei den European Games in Baku Ende Juli im Chemiepokal. Der renommierte und international beliebte Wettbewerb in Halle war schon für viele Weltklasseboxer ein Zwischenschritt. Neben Deutschland schicken Dänemark, England, Finnland, Frankreich, Kasachstan, Korea, Mongolei, Niederlande, Österreich, Russland, Schweden, Schweiz, Tschechien, Ukraine, Ungarn, Uzbekistan und Polen ihre Boxer ins Rennen.

Nachdem sich Baraou durch den Sieg im Vorjahr und die unbesiegte Bundesligasaison in aller Munde boxte, gilt es nun nach der Niederlage gegen den Aserbaidschanischen Boxer bei dessen „Heimspiel“ wieder zurück in die Erfolgsspur zu finden um dem großen Traum, Olympische Spiele in Rio 2016, wieder ein Stück näher zu kommen. Lange hat der Deutsche Boxverband die nominierten Kämper unter Verschluss gehalten. Mit der Veröffentlichung ist klar: Pik-As ist Abass Baraou, der 2014 das Turnier gewann und Top Favorit im Weltergewicht ist.

Für Baraou fällt nun der Sommerurlaub erst mal aus. Nach dem anstehenden Chemiepokal, findet im August auch noch die Europameisterschaft in Sofia, Bulgarien, statt. Sicherlich auch ein Pflichttermin für den aufstrebenden Kämpfer.

Vom 21. - 24. Juli wird er beim Chemiepokal im Einsatz sein, schon vom 6. August geht es mit den EM-Kämpfen weiter. Nach dem 15. August ist dann vielleicht mal ein bisschen durchatmen angesagt.