7:2! Klare Kiste bei Arminia

DJK Arminia Klosterhardt -
Vogelheimer SV 7:2 (3:1)

Dafür, dass für beide Mannschaften die Saison praktisch vorbei ist, legte vor allem die Arminia gegen das Tabellenschlusslicht eine beachtlich flotte Sohle aufs Parkett. „Wir wollten sofort Druck auf den Gegner ausüben. Das ist uns sehr gut gelungen“, befand Trainer Günter Bruns nach dem frühen Dosenöffner von Furkan Celik (2.). Die Gäste profitierten wenig später von einem individuellen Patzer und glichen zunächst aus. Es dauerte nun ein wenig, bis die Hausherren ihre leichte Verunsicherung ob des Gegentreffers abgelegt hatten. Patrick Drechsler (30.) und Pascal Pfeifer (36.) rückten die Machtverhältnisse am Hans-Wagner-Weg dann aber wieder zurecht.

Pfeifer ließ im zweiten Abschnitt noch zwei weitere Treffer für die nun gänzlich dominierenden Grün-Weißen folgen. Danny Walkenbach per verwandeltem Strafstoß sowie Tommy Groll trafen ebenso. Beim zwischenzeitlichen 6:2 half die Klosterhardter Hintermannschaft erneut tatkäftig mit. „Wir haben teilweise schön kombiniert und schöne Tore herausgespielt. Das wollte ich sehen“, resümierte Bruns anschließend zufrieden.

SF Niederwenigern -
Sterkrade-Nord 7:0 (1:0)

„Das war ein Arbeitsunfall. Wir haben alles falsch gemacht, was man nur falsch machen kann“, war Trainer Markus Kowalczyk nach der herben Packung gegen den Abstiegskandidaten angesäuert. „Fußball wird zu 80 Prozent im Kopf entschieden und mit dem waren einige überhaupt nicht dabei. Es war eine Einstellungssache.“ Namen will der Coach in diesem Zusammenhang nicht nennen. Er begann allerdings früh zu wechseln, als das Dilemma im Team offenkundig wurde. Doch die taktische Umstellung verpuffte. Im zweiten Durchgang wurden die Schmachtendorfer komplett auseinander genommen. „Man kann verlieren, aber dann muss man vorher alles gegeben haben. Das hat nur der Gegner getan.“ Kowalczyk verlangt in den zwei noch ausstehenden Meisterschaftsspielen sowie dem Pokalfinale eine klare Reaktion der Mannschaft.

FSV Duisburg -
SF Königshardt 3:2 (1:2)

Die Elf von Lars Mühlbauer versucht weiterhin, sich mit Anstand aus der Liga zu verabschieden. Das gelang in Duisburg über weite Strecken. „Gerade in der ersten Halbzeit haben wir eine bärenstarke Leistung gezeigt“, freut sich Mühlbauer, dass immer noch alle an einem Strang ziehen. Diesmal belohnten sich die Königshardter auch für ihre Mühen. Zunächst brachte Nils Carstensen seine Farben nach Vorarbeit von Manuel Matenar in Front. Nach dem Ausgleich des FSV wechselten sich die beiden Spitzen beim Abschluss ab, diesmal vollstreckte Matenar nach Pass von Carstensen.

Doch die Führung tat den Sportfreunden wohl nicht gut, zu sorglos kamen sie aus der Kabine. „Die ersten 20, 25 Minuten haben wir total verpennt“, ärgert sich Mühlbauer. Das nutzten die Gastgeber durch zwei Standards zur Führung, die sie nicht mehr hergeben sollten. Danach agierten die Schmachtendorfer wieder auf Ballhöhe, der durchaus verdiente Ausgleich war ihnen aber nicht mehr gegönnt.

„Wir haben alle Grundtugenden abgerufen. Das konnte sich sehen lassen. Insgesamt habe ich einen sehr positiven Eindruck von meiner Mannschaft gewonnen. Darauf lässt sich aufbauen“, denkt Mühlbauer für den Absteiger über den Saisonverlauf hinaus. Die nächste Spielzeit ist in Planung.