Zweite Medaille für Jana Augenstein

Rückenschwimmerin Jana Augenstein von der Startgemeinschaft Mülheim gewann bei der Deutschen Jahrgangsmeisterschaft zwei Medaillen.
Rückenschwimmerin Jana Augenstein von der Startgemeinschaft Mülheim gewann bei der Deutschen Jahrgangsmeisterschaft zwei Medaillen.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Tim Hanke wird Dritter im Mehrkampf. Luke Nottelmann avanciert am Samstag zum Pechvogel

Nach Silber über 50 Meter Rücken hat Schwimmerin Jana Augenstein von der Startgemeinschaft Mülheim bei der Deutschen Jahrgangsmeisterschaft in Berlin Bronze über die doppelte Distanz gewonnen. Ebenfalls Dritter wurde Tim Hanke im Jugendmehrkamp. Untröstlich war hingegen Luke Nottelmann.

Als Drittplatzierte war Jana Augenstein in das Finale über 100 Meter Rücken gestartet. Im Endlauf musste sie sich einmal mehr Maxine Wolters von der SG Bille Hamburg und Jennifer Pietrasch vom SV 1911 Bottrop geschlagen geben. 1:04,00 Minuten wurden für die Bronzemedaillengewinnerin gestoppt.

Ebenfalls Dritter wurde Tim Hanke im Mehrkampf. Erst im letzten Rennen über 200 Meter Lagen schob sich das Talent der SG Mülheim noch auf den dritten Rang vor. Nach dem zweiten Rang im Vorjahr gewann Hanke bereits seine zweite Medaille im Mehrkampf.

Die Chance auf eine Medaille hätte auch Luke Nottelmann gehabt, doch der Mülheimer wurde zum großen Pechvogel. Im Vorlauf über 200 Meter Brust landete der Mülheimer auf Rang drei. Seine Zeit war aber so gut, dass ihm sein Trainer Peter Schorning durchaus auch die Silbermedaille im Finale zugetraut hätte. Doch dann der Schock: Nottelmann wurde disqualifiziert. Bei der 150-Meter-Wende soll er mit nur einer Hand angeschlagen haben. „Die Brustschwimmer tippen bei der Wende meist nur ganz kurz an. Auch wenn natürlich die besten Wenderichter dabei sind, muss man schon sehr genau hingucken“, erklärt Cheftrainer Peter Schorning. Der Coach litt nach der Entscheidung mit seinem Schützling. „Er war fix und fertig, wir mussten ihn alle trösten.“ Ein Einspruch hatte wohl keine Aussicht auf Erfolg.

Positive Bilanz

Unter dem Strich fällt die Bilanz der Startgemeinschaft aber positiv auf. „Wir sind absolut zufrieden und haben fast mehr erreicht, als wir erwarten konnten“, fasste Schorning am Sonntag zusammen.