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Zwei späte Treffer schocken den MSV 07 in Kleve

23.09.2012 | 19:48 Uhr

1. FC Kleve -
Mülheimer SV 07 3:0 (1:0)

Tore: 1:0 Grütter (15.), 2:0 Hühner (88.), 3:0 Forster (90.)

MSV: Werminghaus – Atsiz, Dentgen (78. Kißmann), Baum Brüger – Keil, Lemke – Taczkowski, Siminenko – Grabowski (78. Sikora), Lausberg

Es klingt paradox: Der Mülheimer SV 07 war im Landesliga-Duell beim favorisierten 1. FC Kleve nah dran an einem Punktgewinn. Am Ende bestraften die Klever aber die Mülheimer Fehler und gewannen durch zwei späte Tore noch mit 3:0 (1:0).

Trainer Ralf Zils hatte seiner Mannschaft nach der bitteren Niederlage kaum etwas vorzuwerfen. „Wir haben das Spiel bis zum Ende offen gehalten und hätten einen Punkt durchaus verdient gehabt“, meinte Zils.

Nach 15 Minuten waren die Mülheimer in Rückstand geraten. Nach einem Freistoß von der rechten Seite gewannen die Mülheimer zwar das Kopfballduell, doch der Ball landete genau vor den Füßen von Bastian Grütter, der Pierre Werminghaus aus 16 Metern keine Chance ließ.

Danach begegneten sich beide Mannschaften auf Augenhöhe. Die „07er“ boten dem Favoriten durchaus Paroli. „In der zweiten Halbzeit waren wir deutlich näher dran am Ausgleich als Kleve am 2:0“, meinte Ralf Zils. Doch der Ball wollte nicht ins Klever Tor.

Das Manko des MSV: „Wir können die Fehler des Gegners noch nicht so schnell bestrafen, wie es umgekehrt der Fall ist.“ Beispiel gefällig? In der 88. Minute verloren die Mülheimer im Anschluss an einen Einwurf den Ball, Klever zündete den Turbo, konterte den MSV aus und Pascal Hühner sorgte mit dem Tor zum 2:0 für die Entscheidung.

In der Schlussminute machte Fabio Forster den Deckel drauf. „3:0 ist einfach viel zu hoch. Das Ergebnis wird dem Spielverlauf nicht gerecht. Das hat auch der gegnerische Trainer zu mir gesagt“, ärgerte sich MSV-Coach Ralf Zils.

Am nächsten Sonntag trifft der Mülheimer SV 07 daheim am Waldschlösschen auf den PSV Wesel-Lackhausen, der nach vier Saisonspielen noch immer kein Gegentor kassiert hat. „Hut ab“, sagte Ralf Zils im Hinblick auf diese schwere Aufgabe.

Marcel Dronia

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