VfB Speldorf
Zum Siegen verdammt
20.11.2009 | 21:11 Uhr 2009-11-20T21:11:00+0100Für Dirk Wißel, Trainer des Fußball-NRW-Ligisten VfB Speldorf, gibt es im Heimspiel der Mülheimer am Samstag ab 14.30 Uhr im Stadion am Blötter Weg gegen Schlusslicht SV Schermbeck nur ein Ziel. „Wir wollen gewinnen – egal wie. Ein Schönheitspreis wird nicht verliehen”, sagt Wißel.
Der VfB-Coach ließ keinen Zweifel daran, dass seine Mannschaft sich so einen Fehlstart wie beim Sieg in Kleve vor sechs Tagen nicht mehr erlauben kann, ohne einen schlimmen Ausrutscher zu riskieren. „Da hatten wir nicht nur einen Motorschaden, sondern es waren auch alle Räder platt”, lautet Wißels Beschreibung der ersten zwanzig Minuten im Match beim 1. FC Kleve, das die Speldorfer nach einer gewaltigen Leistungssteigerung am Ende noch mit 3:1 Toren für sich entschieden.
„Wenn wir am Samstag zu Hause so spielen wie in Kleve ab der 20. Minute, haben wir gute Chancen, die Partie gegen Schermbeck zu gewinnen. Generell gilt für uns in der NRW-Liga, dass wir uns keine Schwächen erlauben können, wenn wir den Klassenerhalt schaffen wollen”, erklärt Wißel die Lage der Mülheimer in der fünften Fußballklasse.
Fünf Langzeit-Ausfälle
Der Speldorfer Coach muss weiterhin auf die Langzeit-Ausfälle Christian Flöth, Marius Lippa, Jens Klusmeyer, Kamil Kuzniarz und Apostolos Sakalakis verzichten. Wieder zum Aufgebot gehört Tansu Tokmak, der seine Lungenentzündung überstanden hat und ins Training eingestiegen ist. Marius Lippa ist diesmal noch nicht dabei, wird aber wohl bald in den Kader zurückkehren, da seine Knochenhautentzündung im Fuß allmählich abklingt. Senad Beric wird zwar zum Gesamtaufgebot für das Samstag-Heimspiel gegen den SV Schermbeck gehören, sein Einsatz ist aber fraglich, da er in der zurückliegenden Woche an einem Seminar teilgenommen hat und nicht mit dem VfB-Team trainieren konnte.
Sein 50. Punktspiel für den VfB Speldorf bestreitet Christian Hinz. „Er zählt zu den zuverlässigsten Spielern im Kader”, lobt Trainer Wißel den Mittelfeld-Routinier.
Auch bei den Schermbeckern zieht im Mittelfeld ein erfahrener Spieler die Fäden. Sascha Siebert (31), ehemaliger Fußballprofi des VfL Bochum, gehört zu den Stützpfeilern des Gästeteams.
Gut aufpassen müssen die Speldorfer auf den schnellen Schermbecker Stürmer Seyit Ersoy, der vor zwei Wochen beim 1:1-Unentschieden im Heimspiel gegen die zweite Mannschaft von Rot-Weiß Essen die Führung für sein Team erzielte und mit insgesamt drei Treffern die SV-Torschützenliste anführt.
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Alles gute zum 50sten Punktspiel Christian Hinz