Zeichen stehen auf Revanche

Aus finanziellen Gründen war Sebastiaan Weenink kurz vor Weihnachten beim Gastspiel in Hamburg nicht dabei, beim Heimspiel im Squash- und Fitnesspark an der Lotharstraße in Duisburg ist der Niederländer wieder am Ball.
Aus finanziellen Gründen war Sebastiaan Weenink kurz vor Weihnachten beim Gastspiel in Hamburg nicht dabei, beim Heimspiel im Squash- und Fitnesspark an der Lotharstraße in Duisburg ist der Niederländer wieder am Ball.
Foto: WAZ FotoPool

Kurz vor Weihnachten erlebten die Squash-Bundesligaspieler des SC Hot Socks an der Elbe eine böse Überraschung. Sie kassierten eine Niederlage gegen den damaligen Tabellenletzten Squash Walddörfer Hamburg. Am ersten Spieltag im neuen Jahr ist das Team aus der Hansestadt zu Gast bei den „heißen Socken“. Die Mülheimer wollen sich für die Niederlage revanchieren und haben mit Sebastiaan Weenink, der ins Aufgebot zurückkehrt, auch beste Chancen dazu. Zweiter Gegner am Spieltag, der am Samstag ab 13 Uhr im Duisburger Squash- und Fitnesspark an der Lotharstraße ausgetragen wird, ist der 1. Bremer SC.

Die Mülheimer sind unter acht Mannschaften auf den siebten Platz zurückgefallen. Das Team „Walddörfer“ hat die sechste Position eingenommen. „Wir wollen gegen die Hamburger nach der überraschenden Niederlage vor Weihnachten dieses Mal gewinnen. Ein Unentschieden ist Pflicht, letztendlich sollte aber auch ein Sieg sehr gut möglich sein“, sagt Pascal Tagaz. Der Hot-Socks-Teamkapitän zieht seinen Optimismus aus der Tatsache, dass Sebastiaan Weenink an Bord ist. In Hamburg hatten die Mülheimer noch auf ihren niederländischen Spitzenspieler aus finanziellen Gründen verzichtet. Am letzten Heimspieltag in der Saison 2014/15 wollen sich die Gastgeber ihren Fans aber noch einmal in kompletter Besetzung präsentieren.

Hochklassigen Squash-Sport verspricht die Partie zwischen Weenink und dem für die Hamburger spielenden Engländer Tom Richards. Einen Favoriten gibt es in diesem Duell nicht. Beste Chancen, einen Sieg zu landen, haben die Hot-Socks-Spieler Marco Schoeppers an der zweiten sowie Pascal Tagaz oder Yannis Senkel an der vierten Position. Ein ausgeglichenes Spiel erwartet Tagaz zwischen dem Mülheimer Phillip Annandale und Walddörfer-Routinier Tobias Stohn.

Der 1. Bremer SC hat als Tabellenvierter eine ausgeglichene Bilanz vorzuweisen — zwei Siege, drei Unentschieden und zwei Niederlagen. „Das Hinspiel haben wir gegen Bremen knapp verloren. Diese Mannschaft ist in dieser Saison eine Wundertüte. Eine Prognose ist deshalb schwierig“, so Tagaz. Voraussichtlich wird das Team von der Weser — wie die Hamburger auch — mit einem Engländer als Spitzenspieler anreisen. Weeninks Gegner könnte Eddie Charlton oder Anthony Graham sein. Im Hinspiel gab es ein spannendes Match zwischen Weenink und Graham mit dem besseren Ausgang für den Engländer.

Schoeppers hat es in Duisburg am Samstag vermutlich mit Jan Ole Bleil zu tun. Tagaz: „Hier erwarte ich konditionelle Vorteile bei unserem Spieler.“ Annandale misst sich voraussichtlich mit Heiko Schwarzer, der vor zehn Jahren die Nummer zwei der deutschen Rangliste war. Der Routinier ist vom Hot-Socks-Neuzugang nur schwer zu knacken. „Annandale muss eine Top-Leistung bringen“, so Tagaz. An der vierten Position könnte es wie im Hinspiel zum Duell zweier deutscher U17-Nationalspieler kommen. Der Mülheimer Yannis Senkel hat den ersten Vergleich in dieser Spielzeit mit dem Bremer Sean Redmen knapp mit 3:2 Sätzen für sich entscheiden können. Dieses Match wird erneut hart umkämpft sein, wenn die deutschen Top-Talente aufeinander treffen. Der Spieltag am Samstag ist also sehr interessant.

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