Wierling bleibt vom Pech verfolgt

Es läuft nicht rund bei Damian Wierling! Der Mülheimer Schwimmer aus dem Perspektivteam des Deutschen Schwimm-Verbandes hat sich zum ungünstigsten Zeitpunkt einen fiebrigen Infekt eingefangen. Die Qualifikation für die Weltmeisterschaft in Kazan ist in weite Ferne gerückt.

Auf der zweiten und dritten Station der Mare Nostrum Tour in Frankreich und Spanien mit vielen Weltklasse-Schwimmern konnte Wierling nur ein abgespecktes Programm absolvieren. In Barcelona belegte er über 100 Meter Freistil in 51,49 Sekunden den 31. Rang unter 81 Platzierten. In Monaco nahm der Mülheimer, der für die SG Essen startet, am Speed-Wettkampf teil. Über 50 Meter Freistil erreichte er als 13. in 23,67 Sekunden das Achtelfinale. Dort schied er dann als Zwölfter mit 23,57 Sekunden aus. Über die 100-m-Distanz erreichte Wierling im Vorlauf mit einer Zeit von 50,78 Sekunden den elften Platz. Damit hatte er sich für das B-Finale qualifiziert. Dort belegte er in 50,91 Sekunden den dritten Rang.

„Am zweiten und letzten Veranstaltungstag in Monaco konnte ich gar nicht mehr schwimmen. Da lag ich mit Fieber im Bett“, so Wierling, der fortfährt: „Nun muss ich die Infektion erst einmal auskurieren und dadurch fehlen mir erneut zwei Wochen Trainingsarbeit. In drei Wochen sind die German Open in Essen. Dort wollte ich versuchen, mich für die Weltmeisterschaft in Kazan zu qualifizieren. Das ist jetzt sehr unwahrscheinlich.“