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Schach-Bundesliga

Warten auf Fridman

04.02.2010 | 21:31 Uhr

Von Freitag bis Sonntag bestreiten die Schachspieler des SV Nord drei Bundesligapartien. Am ersten Tag erwarten die Mülheimer die Sportfeunde Katernberg aus Essen zum Klassiker. Das Match beginnt um 16 Uhr im Schachzentrum (An den Sportstätten).

Daniel Fridman hat mit fünf von sechs möglichen Punkten bislang die beste Bundesligabilanz im Mülheimer Team. Foto: Kollmann

Die Gastgeber der Bundesligarunden sieben, acht und neun haben sich zum Ziel gesetzt, mindestens fünf von sechs möglichen Punkten zu erobern. Am Samstag treffen die Mülheimer um 14 Uhr auf den SV Wattenscheid, am Sonntag um 10 Uhr auf den SK Turm Emsdetten. Beide Begegnungen werden im Haus des Sports an der Südstraße ausgetragen. Erreichen die Nord-Spieler das vom Vorsitzenden Heinz Schmitz formulierte Minimalziel, haben sie gute Chancen, in den Kampf um einen der vorderen drei Plätze einzugreifen. Das Top-Trio qualifiziert sich für den Europapokalwettbewerb.

Ins Mülheimer Aufgebot kehrt der französische Junioren-Weltmeister Maxime Vachier-Lagrave zurück. Dahinter gibt es aber mindestens zwei Lücken, die gestopft werden müssen. Die Russen Pavel Tregubov und Vladimir Potkin nehmen an den Moskau Open teil. Daniel Fridman, ein weiterer Leistungsträger, spielt bei einem glänzend besetzten Open-Turnier in Gibraltar auf. Schmitz hofft, dass Fridman rechtzeitig zum Derby gegen die Essener das Schachzentrum erreichen wird. Zum Nord-Aufgebot zählen zudem Konstantin Landa, Alexander Berelovich, Felix Levin, Daniel Hausrath, Mihail Saltaev und Gerhard Schebler. Als Ersatz für Fridman hält sich Jugend-Bundesligaspieler Andreas Wittenberg bereit.

Eine harte Nuss muss Maxime Vachier-Lagrave am Spitzenbrett knacken. Für die Essener wird aller Voraussicht nach der Ukrainer Andrei Volokitin aufgeboten. Der 23-Jährige zählte zwei Jahre lang zum Erstligateam des TV Tegernsee, ehe er zu den Katernbergern zurückkehrte. Beide Akteure sind in dieser Saison noch ungeschlagen. „Ich wäre bei dieser Partie schon mit einem Remis zufrieden”, sagt Heinz Schmitz.

Lokalcharakter hat auch die Partie am Samstag im Haus des Sports gegen den SV Wattenscheid. Dieses Spiel – so Schmitz – sei völlig offen. Das Duell gegen den SK Turm Emsdetten müssen die Mülheimer unbedingt gewinnen, um oben dranzubleiben.

Marcus Lemke

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