Viel Edelmetall für die Saarner Schwimmerinnen

Schnell mit einer Flosse unterwegs: (v.l.): Dana Ammann, Julia Lörks und Daria Filimonova vom VfR Saarn.
Schnell mit einer Flosse unterwegs: (v.l.): Dana Ammann, Julia Lörks und Daria Filimonova vom VfR Saarn.
Foto: WAZ
Was wir bereits wissen
Bei der deutschen Meisterschaft im Finswimming in Erfurt landete Dana Ammann in der offenen Frauenklasse drei Mal auf dem dritten Platz.

Der Verband Deutscher Sporttaucher lud zur deutschen Meisterschaft im Finswimming in der offenen Klasse und in der Masters-Kategorie in die Erfurter Roland-Matthes-Schwimmhalle ein. Die Mülheimerinnen Dana Ammann und Julia Lörks vom VfR Saarn kehrten mit reichlich Edelmetall aus der thüringischen Landeshauptstadt ins Ruhrgebiet zurück.

In der offenen Klasse stellte Dana Ammann über 100 Meter Flossenschwimmen mit 43,52 Sekunden einen NRW-Rekord auf. Damit belegte sie den dritten Platz hinter den Bundesstützpunkt-Schwimmerinnen Lisa Kohnert (42,03) vom SC DhfK Leipzig und Antonia Dubberke (42,94) vom TC fez Berlin. Die Saarnerin erreichte in zwei weiteren Konkurrenzen den dritten Platz – im Streckentauchen über 100 Meter in 41,81 Sekunden und über 400 Meter in 3:26,66 Minuten. Im Flossenschwimmen wurde sie zudem Vierte über 400 Meter in 3:36,54 und Achte über 200 Meter in 1:40,31 Minuten. Eine A-Norm zum Sprung in das Nationalteam konnte sie nicht erreichen. „Dana ist knapp daran gescheitert. Sie wird es im nächsten Jahr erneut versuchen. Es ist schwierig, Abiturvorbereitungen und Training unter einen Hut zu bekommen“, sagte VfR-Trainer Leo Runge.

Zum ersten Mal in der offenen Klasse startete Daria Filimonova. Die Saarnerin ist zwar vor drei Wochen umgeknickt und hatte noch Schmerzen im Fußgelenk, doch den Auftritt in Thüringen wollte sie sich nicht entgehen lassen. Die Konkurrenz war aber für Daria übermächtig. Ihr bestes Resultat war Rang 19 im Streckentauchen über 50 Meter.

Lörks ist ohne Konkurrenz

Keine Konkurrenz hatte Julia Lörks zu fürchten. Die Saarnerin war in der Masters-Altersklasse A die einzige Starterin. Dementsprechend wurde sie deutsche Masters-Meisterin im Flossenschwimmen über 50 Meter (24,58 Sekunden) und 100 Meter (53,02 Sekunden) sowie im Streckentauchen über 50 Meter (22,71 Sekunden), 100 Meter (51,61 Sekunden) und über 400 Meter (4:30,39 Minuten).