VfB Speldorf ist auf Kampf getrimmt

Maximilian Fritzsche (li.) steht am Sonntag vor seiner Rückkehr in die Startelf des VfB Speldorf.
Maximilian Fritzsche (li.) steht am Sonntag vor seiner Rückkehr in die Startelf des VfB Speldorf.
Foto: FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
Im wichtigen Spiel beim SV Burgaltendorf fehlen dem Landesligisten die beiden gesperrten Spieler Philipp Bartmann und Alen Ademovic.

Auf ins nächste Endspiel. Im Auswärtsspiel beim SV Burgaltendorf hat der Fußball-Landesligist VfB Speldorf am Sonntag die Chance, den nächsten entscheidenden Schritt in Richtung Klassenerhalt zu gehen. Für die Essener hingegen ist es bereits die allerletzte Chance. Anstoß auf dem Kunstrasenplatz „An der Windmühle“ in Burgaltendorf ist um 15 Uhr.

Die Ausgangsposition: Der VfB Speldorf liegt zwei Runden vor Schluss als Tabellenneunter mit 34 Punkten sowohl vor dem auf dem Relegationsplatz stehenden PSV Wesel-Lackhausen (33) und dem auf dem ersten Abstiegsrang notierten SV Burgaltendorf (30). Bei mindestens einem Remis kann der direkte Abstieg in die Bezirksliga die Mülheimer nicht mehr ereilen. Da aber von einem Weseler Sieg gegen die bereits abgestiegenen Sportfreunde Königshardt ausgegangen werden muss, bleibt es selbst bei einem Speldorfer Sieg bis zum Ende spannend.

Und heißt im Umkehrschluss: Eine Niederlage in Burgaltendorf darf sich der VfB nicht erlauben, da er sonst das Privileg aus der Hand gibt, den Klassenerhalt aus eigener Kraft schaffen zu können. Dies ist aktuell noch der Fall. Vereinfacht gesagt: Gewinnt der VfB beide Spiele, ist er durch. Ohne wenn und aber. „Wir wollen auch nicht auf die anderen gucken“, sagt Trainer Oliver Röder. Sein Team habe das nötige Selbstvertrauen, um die beiden anstehenden Aufgaben erfolgreich zu lösen.

Gastgeber Burgaltendorf hält er für den besten der aktuellen Absteiger. „Der Gegner wird mit dem Mute der Verzweiflung agieren, woraus oft eine große Stärke erwachsen kann“, weiß Röder. Die werden um jeden Kunstrasenhalm kämpfen.“

Also hat der Coach seine Elf insbesondere auf ein kampfbetontes Spiel eingestellt. „Die Jungs sind fokussiert genug und wissen spätestens seit vorletzter Woche, dass im Vorbeigehen überhaupt nichts geht“, sagt Röder. Vor zwei Wochen hatte der VfB in Königshardt eine 4:1-Führung aus der Hand gegeben und nur 4:4 gespielt.

Fritzsche ist wieder an Bord

Angesichts der Bedeutung des Spiels ist es für die Grün-Weißen umso ärgerlicher, dass gleich zwei Spieler gesperrt sind. Für Alen Ademovic ist die Saison nach seiner Roten Karte vom vergangenen Sonntag gelaufen. Innenverteidiger Philipp Bartmann hat sich beim 3:0-Heimsieg gegen den ESC Rellinghausen die fünfte Gelbe Karte abgeholt. Für Ademovic könnte der nach seinem grippalen Infekt wiedergenesene Maximilian Fritzsche oder Mohammed Mharchi in die Startelf rücken. Eventuell aber auch beide, wenn sich Röder dazu entscheidet, Semih Zorlu für den gesperrten Bartmann wieder in die Innenverteidigung zu beordern. Bleibt Zorlu im defensiven Mittelfeld, spielt Emre Iyilik in der Abwehrzentrale neben Leon Fritsch.

Angeschlagen wird erneut Sebastian Freyni in die Partie gehen. Am letzten Sonntag spielte der Winter-Neuzugang bereits trotz Leistenbeschwerden.