VfB Speldorf erleidet in Klosterhardt einen Rückschlag

Der Speldorfer Sebastian Freyni (Nr. 10) kommt in dieser Situation nicht an den Ball.
Der Speldorfer Sebastian Freyni (Nr. 10) kommt in dieser Situation nicht an den Ball.
Foto: Fabian Strauch
Was wir bereits wissen
Zwei Standardsituationen bringen die Mülheimer entscheidend ins Hintertreffen. Ibrahim Bayraktar und Kevin Bongers treffen.

Arminia Klosterhardt -
VfB Speldorf 3:2 (2:1)

Tore: 1:0 Siwek (13.), 2:0 Celik (25.), 2:1 Bayraktar (33.), 3:1 Konarski (58.), 3:2 Bongers (84.)

VfB: Pleß – Weiß, Zorlu (88. Abuch), Fritsch, Steinmetz (78. Sahin) – Mharchi, Fritzsche (67. Bongers) – Gürbüz, Freyni, Bayraktar – Siminenko

Einen Rückschlag erlebte der Fußball-Landesligist VfB Speldorf am Sonntagnachmittag in Oberhausen. Bei der DJK Arminia Klosterhardt verloren die Mülheimer aufgrund ihrer bislang schwächsten Rückrundenleistung mit 2:3 (1:2).

„Es war leider nicht das Spiel, was ich mir gewünscht habe. Wir hatten heute vier bis fünf Ausfälle, die völlig unter ihren Möglichkeiten geblieben sind“, meinte Trainer Oliver Röder und ergänzte: „Jetzt müssen wir wieder nach unten gucken.“ Da auch Hauptkonkurrent Burgaltendorf gewonnen hat, bleibt der Abstand zum ersten Abstiegsplatz bei sechs Punkten.

Zum Spiel: Zweimal ließen sich die Mülheimer bei Standardsituationen überlisten. Zwei Freistöße verlängerte Pascal Pfeifer, beim ersten Mal stand Marcel Siwek goldrichtig, beim zweiten Mal traf Mevlüt Furkan Celik mit einem sehenswerten Seitfallzieher. „Aus dem Spiel kam von Klosterhardt wirklich wenig. Man konnte erkennen, dass das Team mit Ausfällen zu kämpfen hat und dann sehen wir bei zwei einfachen Standardsituationen alt aus“, ärgerte sich Trainer Oliver Röder.

Ibrahim Bayraktar brachte aber die Hoffnung zurück in die Köpfe der Speldorfer, als er in der 33. Minute auf 2:1 verkürzte. Doch nach einer Stunde stellte die Arminia den vorherigen Abstand wieder her. Nach einem Ballverlust im Mittelfeld hatte der Oberhausener Sven Konarski plötzlich freie Schussbahn und seine Bogenlampe fand aus über 20 Metern Torentfernung ihr Ziel.

Bongers schafft den Anschluss

Der eingewechselte Kevin Bongers schaffte in der 84. Minute den erneuten Anschlusstreffer, der noch einmal letzte Kräfte bei den Mülheimern mobilisierte. „Mit etwas Glück hätten wir sogar noch ein Unentschieden schaffen können. Aber wenn man so viele Chancen nicht ausnutzt, dann hat man es vielleicht auch nicht wirklich verdient“, sagte ein völlig enttäuschter Oliver Röder.