VfB-Manager Ingo Pickenäcker zieht sich zurück

Das Fußballjahr 2014 begann für den VfB Speldorf mit einem Paukenschlag. Dabei überraschte weniger der 3:1-Sieg in der Oberliga gegen den SV Sonsbeck, sondern vielmehr der Rückzug des langjährigen Sportmanagers Ingo Pickenäcker.

Dabei überraschte vor allem der Zeitpunkt unmittelbar nach dem Ende der Winterpause. Grund für die vorzeitige Trennung waren offenbar vor allem berufliche Gründe. „Viele konnten es nicht unterscheiden, dass Ingo in seiner Arbeitszeit nicht nur für den VfB tätig war“, betonte Trainer Oliver Röder, der seitdem das Amt das sportlichen Leiters mit übernommen hat. Durch seine Anstellung beim Speldorfer Hauptsponsor Telba geriet der 51-Jährige offenbar zunehmend in Interessenskonflikte. Um seinen Job auf Dauer nicht zu gefährden, zog Pickenäcker vorzeitig die Reißleine. Den Weg in die Landesliga wäre der Manager aller Voraussicht nach ohnehin nicht mitgegangen.

Nahezu zehn Jahre lang war Pickenäcker dem VfB eng verbunden. Zuerst gehörte er als Spieler zum Kader der Grün-Weißen, dann übernahm er 2009 die sportliche Leitung von Michael Klauß. „Auch menschlich hat er unser Vereinsleben maßgeblich positiv mitgestaltet“, sagte Vereinschef Klaus Wörsdörfer zum Abschied.