VfB lässt sich abschießen
20.05.2012 | 19:24 Uhr 2012-05-20T19:24:00+0200
TuS Dornberg -
VfB Speldorf6:0 (2:0)
Tore: 1:0 Reinsch (13.), 2:0 Kambach (22.), 3:0 Reinsch (62.), 4:0 Karetnikov (65.), 5:0 Theermann (80.), 6:0 Türkyilmaz (85.)
TuS: Riemer, Haukambe, Sauser, Theermann, Kurtulus (37. Kizilkaya), Hill, Callahan, Kambach, Karetnikov (80. Bayer), Basdas, Reinsch (73. Türkyilmaz)
VfB: Hillebrand - Akyildiz, Kuzniarz, Penan, Hupperts (56. Yahkem) - Akdeniz, El Idrissi (56. Sipahi), Leven, Acikgöz - Altin (83. Cilga), Munoz
Schiedsrichter: Maibaum (Hagen)
Zuschauer: 90
Der Trainer ist nicht mehr gut auf den Großteil seiner Mannschaft zu sprechen. Oliver Röder, der Coach des Fußball-NRW-Ligisten VfB Speldorf, nimmt am Ende der schwachen Rückserie kein Blatt mehr vor den Mund und kritisiert seine Mannschaft nach der 0:6 (0:2)-Pleite beim TuS Dornberg hart.
„Mehreren Spielern fehlt die richtige Einstellung. Die Dornberger haben Spaß am Fußballspielen gehabt. Das war bei uns nicht der Fall. Der eine oder andere hat mit dem VfB schon abgeschlossen. Da kann ich noch so viel an die Ehre appellieren. Am Ende werde ich darauf reagieren und entscheiden, mit wem ich noch zusammenarbeiten möchte“, sagte der zutiefst enttäuschte Oliver Röder zwei Spieltage vor dem Saisonabschluss.
Vor der trostlosen Kulisse von 90 Zuschauern in der Bielefelder BIPA-Sport-Arena hatten die Mülheimer die erste Großchance. Tanju Acikgöz tauchte in der zwölften Minute plötzlich frei vor dem gegnerischen Tor auf. Der Ball klatschte nach seinem Schuss allerdings an den Innenpfosten und sprang von dort wieder zurück – Pech gehabt.
Auf der anderen Seite traf der Dornberger Patrick Reinsch per Freistoß ebenfalls den Innenpfosten. Das Leder prallte dann aber vom Rücken des Speldorfer Keepers Kevin Hillebrand über die Torlinie – schon wieder Pech gehabt. Röder: „Erzielen wir das erste Tor, läuft es vielleicht ganz anders.“
In der 22. Minute platzte dem Trainer dann zum ersten Mal in dieser Begegnung so richtig der Kragen. Am eigenen Strafraum wollte Salih Altin zum Solo starten und blieb bereits am ersten Gegenspieler hängen. Die Gastgeber nutzten diesen Fehler gnadenlos aus und kamen durch Thies Kambach zum 2:0. „Das war ein Fehler, den man vielleicht noch in der Jugend macht. Das darf nicht passieren“, polterte Röder.
Nach dem dritten Gegentreffer durch den Dornberger Patrick Reinsch in der 62. Minute ließen sich die Speldorfer wieder einmal abschießen. Mikahil Karetnikov (65.), Janis Theermann (80.) und Yasin Türkyilmaz (85.) sorgten für das 0:6-Debakel aus Speldorfer Sicht.
Kapitän Dennis Hupperts hatte schon in der 56. Minute das Feld verlassen müssen. Bei ihm ist eine frühere Leistenverletzung erneut aufgebrochen. Die Liste der verletzten Spieler ist also erneut größer geworden. Trainer Röder sind die Hände gebunden.
12:18
Ich fass es nicht. Wie lange wollen die Fans sich das noch ansehen? Da hilft es auch nicht, wenn der Trainer dauernd "Die Leviten liest". Drei Viertel der Mannschaft weiß noch nicht einmal, wie man Speldorf schreibt - miese Söldner - angeführt von einem mürrischen unfähigen Trainer, der auch kein Speldorfer Blut in den Adern hat. Der Fisch stinkt vom Kopf her - und das endet nicht beim Trainer....
15:52
Der Imageschaden wird garantiert Auswirkungen auf die neue Saison haben, indem der Verein mit hoher Wahrscheinlich zu den potenziellen Abstiegskandidaten zählen und der Zuschauerschnitt auf unter 200 sinken dürfte. Immerhin scheint die Einweihung der Anlage an der Saarner Str. gelungen zu sein. Der VfB Speldorf wird sich zwangsläufig stärker auf die Jugendarbeit und die 2. Mannschaft konzentrieren müssen, da das "Aushängeschild" des Vereins mittlerweile zu einem "Schandfleck" mutiert ist und die finanziellen Mittel sehr begrenzt zu sein scheinen. Die Zukunft des VfB Speldorf wird meiner Einschätzung nach in der Bezirksliga liegen. Dazu passt dann wiederum die neue, nette kleine Sportstätte an der Saarner Str., die den unwiderstehlichen Charme einer Bezirkssportanlage verkörpert. Was vom Wahrheitsgehalt der Sonntagsreden der Verantwortlichen zu halten ist, zeigt sich heute überdeutlich an den negativen Folgen, die der umstrittene Umzug nach Styrum nach sich gezogen hat.
01:11
Ja , ich weis, charakterlos und vereinsschädigend schreibt man klein ;-)
21:07
das ist jetzt nicht mehr blamabel sondern unverschämt und betrug am fan.
Mir fallen da nur Begriffe ein, wie Sölnertum, Charakterlos, Vereinsschädigend und einige Begriffe, die hier sicherlich vom webmaster gelöscht würden. Bitte kräftig aussortieren am Ende der Saison. Jede B-Jugendmannschaft zeigt mehr Engagement.