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VfB Speldorf

VfB dreht nach der Pause auf

05.02.2012 | 18:25 Uhr
VfB dreht nach der Pause auf
Eine gute Leistung zeigte der Speldorfer Ali Akdeniz (l.) im Testspiel gegen den TuS Bösinghoven. Foto: Katja Marquard

VfB Speldorf -
TuS Bösinghoven4:1 (1:0)

Tore: 1:0 Sipahi (43.), 1:1 Idel (56.), 2:1 Sipahi (64.), 3:1 Kuzniarz (65.), 4:1 Sipahi (77.)

VfB: Hillebrand - Akyildiz (70. Papoilidis), Kuzniarz, Flöth, Acikgöz (57. Schütze) - El Idrissi, Hinz - Ademovic (57. Hysenlekaj), Altin, Akdeniz - Sipahi

Die Vorbereitungsphase neigt sich so langsam dem Ende zu. Im vorletzten Testspiel bezwangen die NRW-Liga-Fußballer des VfB Speldorf den klassentieferen TuS Bösinghoven vor 70 Zuschauern am Sonntagnachmittag im Ruhrstadion mit 4:1 (1:0).

Personell gehen die Mülheimer auf dem Zahnfleisch. Trainer Oliver Röder hatte neben Ersatzkeeper Michael Strzys gerade einmal drei einsatzfähige Feldspieler auf der Bank: Marcel Schütze sowie die beiden „Gastspieler“ Blerim Hysenlekaj und Tasso Papoilidis. Die Verletzungsgefahr ist aufgrund der niedrigen Temperaturen im Training und im Wettkampf groß. Die Speldorfer haben deshalb schon – wie berichtet – das Testspiel gegen den SV Uedesheim am kommenden Freitag abgesagt. Das Risiko ist derzeit einfach zu groß, die Personaldecke zu dünn.

„Die Partie gegen Wattenscheid am vergangenen Mittwochabend war schon grenzwertig. Die Verletzungsgefahr auf dem Kunstrasen ist groß“, sagt VfB-Trainer Oliver Röder. Trotzdem will der Coach seine Spieler vor dem Start der Rückrunde in knapp zwei Wochen im Wettkampf hin und wieder unter die Lupe nehmen. So gab es für ihn trotz des dezimierten Kaders auch am Sonntag wieder einige interessante Aufschlüsse. Ganz begeistert war er von der Vorstellung von Ali Akdeniz, der im linken, offensiven Mittelfeld zum Einsatz kam. Röder: „Ali hat seine Chance wahrgenommen und eine sehr gute Leistung gezeigt. Vielleicht hätte ich ihm diese Chance schon frühzeitiger geben sollen.“ Ein Lob bekam natürlich auch der dreifache Torschütze Alperen Sipahi ausgesprochen. „Vermutlich haben wir die richtige Entscheidung getroffen, ihn noch zu verpflichten. Er kann den Ball in der Spitze gut halten und hat einen guten Schuss. das war heute zu erkennen. So ein Spieler hat uns möglicherweise noch gefehlt. Er entwickelt sich positiv“, so Röder über seinen neuen Stürmer, der im Moment den verletzten Pütters ersetzt.

Zum Spiel: In der ereignisarmen ersten Halbzeit erzielte Alperen Sipahi den 1:0-Führungstreffer in der 43. Minute. Gästekeeper Oliver Haßler hatte beim abgefälschten Schuss keine Abwehrchance.

Nach dem Wechsel gelang dem Gegner, der sich weitestgehend in die eigene Hälfte zurückzog, der 1:1-Ausgleichstreffer durch einen wuchtigen Kopfball von Dominik Idel. Kerim Gürdal hatte den Ball von der rechten Seite in den Strafraum geflankt (56.).

Danach fielen nur noch Treffer auf der anderen Seite. Alperen Sipahi profitierte beim 2:1 von einem Fehler des Gästespielers Markus Willems (64.). Dann köpfte Kamil Kuzniarz den Ball nach einem Freistoß von Marcel Schütze zum 3:1 ins Netz (65.). In der 77. Minute sorgte Sipahi für den 4:1-Endstand, nachdem er mit viel Körpereinsatz den Ball erobert und dann kraftvoll abgezogen hatte.

Marcus Lemke

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