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VfB bleibt standhaft

28.02.2016 | 19:21 Uhr
VfB bleibt standhaft
Speldorfer Jubeltraube: Die Mülheimer feiern einen ihrer Treffer beim verdienten Heimsieg über Amern.Foto: Alexandra Roth

Bei starkem Wind lassen sich die Speldorfer weder von einem Rückstand, noch von einem umstrittenen Platzverweis umwehen. Yayla schwer verletzt.

VfB Speldorf -
VSF Amern 4:1 (2:1)

Tore: 0:1 Bartmann (19., Eigentor), 1:1 Yussif (32.), 2:1 Andres (37.), 3:1 Freyni (73.), 4:1 Bayraktar (87.)

VfB: Hauffe – Fritsch, Yayla (21. Andres), Atas, Panz (71. Iyilik) – Bartmann, Freyni – Bayraktar, Mikolajczak, Yussif (89. Mvunuku) – Timm

Rote Karte: Bartmann (67., Tätlichkeit)

Der Auftakt ist gemacht. Weil sich die Fußballer des VfB Speldorf im Landesliga-Heimspiel gegen die VSF Amern von einem Rückstand nicht aus dem Tritt bringen ließen, gewannen sie noch vollkommen verdient mit 4:1 (2:1). Trainer Oliver Röder könnte in den nächsten Wochen aber Probleme in der Innenverteidigung bekommen.

Nach 20 Minuten konnten bereits drei gute Chancen für die Speldorfer notiert werden, doch das Tor fiel einmal mehr auf der anderen Seite. Die Entstehung war dabei absolut unglücklich. VfB-Verteidiger Ercan Yayla prallte mit Amerns Angreifer Michel Busen zusammen und zog sich eine schwere Knieverletzung zu. Er musste später ins Krankenhaus gebracht werden. Für ihn rückte Kapitän Philipp Bartmann aus dem defensiven Mittelfeld in die Abwehrzentrale zurück. Seine erste Aktion war eine versuchte Rettungsaktion nach einem Freistoß der Gäste, doch sein Kopfball segelte genau ins Eck des eigenen Tores.

Bartmanns Unglückstag endete in der 67. Minute, als er nach einem Foul mit Nuri Debeniz aneinander geriet. Der Schwalmtaler ließ sich spektakulär fallen, doch Schiedsrichter Maik Henkies fiel drauf herein und stellte Bartmann wegen einer vermeintlichen Tätlichkeit vom Platz.

Yussif erst die Latte, dann ins Tor

„Vom Selbstverständnis sind wir aber schon ein Stück weiter“, meinte Trainer Oliver Röder später. In der Tat ließ sich seine Mannschaft weder vom Rückstand, noch später vom umstrittenen Platzverweis aus dem Tritt bringen.

In Halbzeit eins traf Abdul-Rahman Yussif zunächst nur die Latte (30.), zwei Minuten später glich er zum 1:1 aus. Der eingewechselte Michael Andres sorgte fünf Minuten später sogar für eine Mülheimer Pausenführung.

Nach etwa einer Stunde kamen die Gäste naturgemäß etwas auf und Speldorfs Schlussmann Martin Hauffe musste zweimal mit beiden Fäusten retten. Doch die spielbestimmende Mannschaft blieb der VfB, so dass der dritte Treffer nur eine Frage der Zeit war.

In Minute 73 wurde Ibrahim Bayraktar dann steil geschickt, der beste VfB-Torjäger lebte aber noch ab zu Sebastian Freyni, der anschließend keine Schwierigkeiten mehr hatte. Damit war die Vorentscheidung gefallen. Drei Minuten vor dem Ende bekam dann auch Bayraktar nach mehreren erfolglosen Versuchen sein Tor – 4:1.

„Hätten es einfacher haben können“

„Natürlich hätten wir es etwas einfacher haben können. Zur Pause hätte es schon 3:0 stehen können. Aber unter dem Strich gibt es heute nicht viel zu meckern“, sagt Trainer Oliver Röder, der sich angesichts des bevorstehenden Ausfalls von Ercan Yayla und der Sperre von Philipp Bartmann in der Innenverteidigung etwas einfallen lassen muss.

Marcel Dronia

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2016-02-28 19:21
Mülheim