Verstärkung für das Talentnest

Armin Sandach verstärkt bereits seit einigen Wochen das Team des TSV Heimaterde. Der erfahrene Trainer, der in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten in verschiedenen Vereinen und auch am Stützpunkt Mülheim den Nachwuchs trainiert hat, arbeitet in zwei Trainingsgruppen mit David Stremlau und Johanna Goliszewski vom Bundesligisten 1. BV Mülheim zusammen.

Sandach hat sich für den TSV Heimaterde entschieden, obwohl er gleich von vier anderen Klubs ein Angebot erhalten hatte. Auf die Frage, wie es ihm gefällt und was sein Eindruck beim TSV ist, antwortet er wie aus der Pistole geschossen: „Super, sonst wäre ich ja nicht hier.“ Er erläutert seinen Eindruck weiter: „Beim TSV gefällt mir besonders gut, dass die Kinder und Jugendlichen im Vordergrund stehen. Das ist bei anderen Vereinen nicht so.“

Der Vollzeittrainer, der seit 1987 die erste Badmintonschule Deutschlands in Essen betreibt, hat zahlreiche Qualifikationen vorzuweisen. So verfügt der 54-Jährige nicht nur über eine B-Trainer-Lizenz des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV), sondern arbeitet auch in der Weiterbildung als Diplom-Ausbilder des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) und des Deutschen Turnerbundes (DTB). Zusammen mit dem Landesverbandes hat er ein Konzept für Seniortrainer ausgearbeitet, das es nun umzusetzen gilt.

Die Zusammenarbeit mit Projektleiter Benjamin Kölsch sei sehr gut angelaufen, es gebe eine klare gemeinsame Zielrichtung. „Sehr gelungen in diesem Konzept finde ich, dass hier die Kinder, die auch im Stützpunkt trainieren, sehr gut an den Verein angebunden werden und zu der tollen Gemeinschaft beitragen und dazu gehören.“

Die Verantwortlichen des TSV freuen sich, jetzt wieder mit elf Trainern zu arbeiten. „Da wir ständig weiter wachsen – inzwischen spielen im DBV-Talentnest 80 Kinder und Jugendliche in den Jahrgängen 2001 und jünger – freuen wir uns sehr, auch noch Armin für uns gewonnen zu haben. Wir hoffen, dass er unserem sehr jungen Trainerteam seine geballte Ladung an Erfahrung zur Verfügung stellen wird“, so Kölsch.