Versöhnlicher Abschluss mit sechs Toren

Max Godau (l.) trug sich in München in die Torschützenliste ein.
Max Godau (l.) trug sich in München in die Torschützenliste ein.
Foto: FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
Feldhockey-Bundesligist HTC Uhlenhorst hat die Endrunde der deutschen Meisterschaft verpasst. Immerhin feierten die Mülheimer noch einen 6:0-Sieg.

Münchner SC -
HTC Uhlenhorst 0:6 (0:1)

Tore: 0:1 Stralkowski (34., 7m), 0:2 Godau (53.), 0:3 Keusgen (58.), 0:4 Windfeder (67., KE), 0:5 Herzbruch (68.), 0:6 Keusgen (69.)

HTCU: Küppers, Weißner; T. Brinkmann, Fleckhaus, Fürk, Godau. Hellwig, Herzbruch, Keusgen, Matania, Nitschke, Schiffer, Schmitz, Stralkowski, Weinke, Windfeder, Terber

Es war ein versöhnlicher Abschluss. Mehr aber auch nicht. Die Hockey-Bundesligaspieler des HTC Uhlenhorst konnten zwar das letzte Bundesligaspiel der Saison beim Münchner SC mit 6:0 (1:0) gewinnen. Die Endrunde der deutschen Meisterschaft findet aber ohne sie statt.

Am Sonntag folgte der Crefelder HTC dem Trio Rot-Weiss Köln, UHC Hamburg und Harvestehuder THC Hamburg ins „Final Four“. Das Mülheimer 6:0 vor 500 Zuschauern in der bayerischen Landeshauptstadt hatte lediglich zur Folge, dass neben dem Düsseldorfer HC auch die Münchner in die Zweite Liga abgestiegen sind. Die Mülheimer schlossen die Saison nach einer starken Hinrunde und einer schwachen Rückrunde auf dem fünften Tabellenplatz ab.

Die Münchner zogen sich in der ersten Halbzeit weit zurück und lauerten auf ihre Konterchancen. Davon gab es aber nicht besonders viele. Es dauerte zwar bis zur 34. Minute, aber immerhin konnte Uhlen-Kapitän Thilo Stralkowski noch unmittelbar vor der Pause per Siebenmeter den 1:0-Führungstreffer erzielen.

Nach dem Wechsel verstärkten die Mülheimer den Druck auf die MSC-Deckung. Der Lohn: das 2:0 durch Max Godau (53.) und das 3:0 durch Ole Keusgen (58.). Damit war die Entscheidung so gut wie gefallen. Die Münchner benötigten im Kampf um den Klassenerhalt mindestens einen Punkt, weil der TC Blau-Weiß Berlin zeitgleich gegen den Club an der Alster Hamburg in Führung lag. In der Schlussphase spielten die Gastgeber alles oder nichts. Sie nahmen den Torhüter hinaus und setzten einen weiteren Feldspieler ein. Dies brachte aber nicht den gewünschten Erfolg. Die Uhlenhorster spielten die Begegnung clever zu Ende und kamen durch die Treffer von Lukas Windfeder (67., kurze Ecke), Timm Herzbruch (68.) und Ole Keusgen (69.) noch zu einem überaus deutlichen 6:0-Auswärtssieg. „Dieser Erfolg war aus meiner Sicht auch in der Höhe verdient. Die Mannschaft hat sich aufgebäumt und eine sehr gute Körpersprache gezeigt. Dieses letzte Spiel war ein versöhnlicher Abschluss der Saison“, sagte HTCU-Manager Horst Stralkowski.

Traum vom Final Four ist geplatzt

Mit der Rückrunde war keiner bei den Uhlenhorstern zufrieden. Horst Stralkowski: „Die Leistungen in der zweiten Saisonhälfte standen in keinem Verhältnis zur guten Hinrunde. Nun werden wir die Saison analysieren und dann die nötigen Maßnahmen ergreifen.“ Der Traum vom Erreichen der Endrunde ist geplatzt. Deutscher Meister wird Rot-Weiss Köln, Krefeld oder eines der beiden Hamburger Teams.