Unangenehme Gegner für Mülheims Handballer

Thimo Kilgast und der VfR Saarn wollen zu Hause gegen Biefang zwei Punkte einfahren.
Thimo Kilgast und der VfR Saarn wollen zu Hause gegen Biefang zwei Punkte einfahren.
Foto: WAZ FotoPool
Der VfR Saarn und Styrum 06 peilen Siege vor heimischer Kulisse an. Die HSG-Reserve bekommt Unterstützung aus der Jugend.

Drei der vier Mülheimer Handball-Landesligisten spielen am zweiten Spieltag der Rückrunde vor heimischen Publikum. Ebenfalls drei der vier Teams peilen zwei Punkte an.
DJK-VfR Saarn – TV Biefang (So., 11.30 Uhr, Holzstraße). Nie ganz vorne dabei, aber immer unangenehm zu spielen – dies trifft auf die Mannschaft des TV Biefang zu. „Biefang hat eine körperlich sehr robust agierende Mannschaft, da müssen wir von Beginn an dagegenhalten“, sagt VfR-Trainer Frank Rademacher. Was die Effektivität vor dem Tor betrifft, möchte der Coach gerne an die zweite Halbzeit aus dem Spiel in Rheinhausen anknüpfen. „Allerdings wird der Gegner ein etwas anderes Kaliber haben“, weiß Rademacher. An guten Tagen kann der TVB allen Teams Probleme bereiten. Allerdings fehlt offensichtlich die Konstanz, was sich allein an der Statistik ablesen lässt (sieben Siege, sechs Niederlagen). Tim Höppner, der eigentlich in den Kader zurückkehren sollte, ist umgeknickt, sein Einsatz daher fraglich. Yannick Figura kommt erst am Wochenende aus dem urlaub zurück. Ob und wie lange der Rückraumspieler eingreifen kann, entscheidet sich kurzfristig.
DJK Styrum 06 – SG Überruhr II (So., 11.30 Uhr, Von-der-Tann-Straße). Die beiden Niederlagen gegen Dümpten und Velbert/Heiligenhaus hat die DJK abgehakt und konzentriert sich nun voll darauf, den dritten Platz unter Dach und Fach zu bringen. „Wir wollen wieder mehr Tempo aus einer sicheren Deckung heraus machen“, beschreibt Trainer Carsten Quass die Zielsetzung. Schlusslicht Überruhr hat am letzten Wochenende erstmals gewonnen und kann befreit aufspielen. Hinter dem Einsatz von Alexander Schmidt (umgeknickt) und Marvin Siemes (Armverletzung) stehen große Fragezeichen. Tobias Wollenberg wird wohl die Position des Spielmachers übernehmen. Auch Sascha Hidding und der zuletzt so gut haltende Torwart Simon Schoofs fallen aus. Dafür kehrt Christian Lindmüller zwischen die Pfosten zurück.
HSG Mülheim II – VfL Rheinhausen (Sa., 16.15 Uhr, Von-der-Tann-Straße). Nach der Absage am letzten Wochenende in Hiesfeld, schickt die HSG ihre Reserve diesmal wieder ins Rennen. Trainer Jürgen Musebrink bekommt neben Lennart Maciuga wohl noch weitere Verstärkung aus der A-Jugend. Außerdem hilft unter Umständen Torhüter Markus Kasekowsky aus. Felix Zesewitz ist nach langer schwerer Erkältung wieder im Kader. Dafür fallen Stefan Vetter und Vilas Vollmer aus. „Rheinhausen hat eine sehr robuste Truppe mit riesigen Rückraumspielern. Wir werden wieder alles versuchen, um uns gut zu verkaufen“, sagt Trainer Jürgen Musebrink.
HSG Gerresheim – HSV Dümpten (Sa., 17.30 Uhr, Gräulinger Straße). „Das Spiel bereitet mir wirklich etwas Bauchschmerzen“, gesteht HSV-Trainer Jan Kassens. Denn die HSG ist für den Coach unberechenbar. „Die Mannschaft hat große Schwankungen drin, aber eben auch nach oben“, sagt Kassens. Auch im Hinspiel tat sich der HSV zu Hause schwer. Und damals fehlte bei Gerresheim der beste Rückraumspieler Jens Szonn. Bei den Dümptenern fehlt am Samstag Daniel Neikes aus privaten Gründen. Dafür kehrt Konstantin Sondram aus dem Skiurlaub zurück. Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz des gesundheitlich angeschlagenen Marvin Hentschel.