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Hallenhockey

Uhlenhorster und Berliner spielen in ausverkaufter Halle

23.01.2015 | 19:37 Uhr
Uhlenhorster und Berliner spielen in ausverkaufter Halle
Mit vollem Einsatz – wie zuletzt gegen Köln – wollen die Uhlen auch dem TuS Lichterfelde begegnen.Foto: Fabian Strauch

Jetzt geht es für die Hallenhockeymannschaften um Alles oder Nichts. Der Bundesliga-Westgruppensieger HTC Uhlenhorst trifft im Viertelfinale der deutschen Meisterschaft auf den TuS Lichterfelde. Die Partie beginnt am Samstag um 16 Uhr an der Lehnerstraße.

Für eine gute Ausgangsposition sind die Bundesligaspiele im Hallenhockey natürlich wichtig, aber so richtig los geht es für den HTC Uhlenhorst erst jetzt mit der am Samstag beginnenden K.-o.-Runde. Wie meinte HTCU-Spieler Ole Keusgen nach dem letzten Bundesligamatch gegen Rot-Weiss Köln so treffend: „Ab jetzt befinden wir uns im Finalmodus.“ Im Klartext: Nun ist jedes Spiel entscheidend.

Die Mülheimer, die sich durch den ersten Platz in der Abschlusstabelle der Westgruppe das Heimrecht im Viertelfinale gesichert hatten, treffen am Samstagnachmittag ab 16 Uhr in der Sporthalle an der Lehnerstraße auf den TuS Lichterfelde aus Berlin. Sämtliche Tickets sind bereits am Mittwoch im Vorverkauf über den Tisch gegangen – ausverkauft! Es lohnt sich also nicht, ohne eine Eintrittskarte zur Saarner Sporthalle zu kommen.

Uhlen in Bestbesetzung

Lichterfelde? Es gibt in der nationalen Hockeyszene ganz andere Kaliber. Aber unterschätzen werden die Uhlenhorster den Gegner sicherlich nicht. „Es könnte eine sehr unangenehme Partie für uns werden, wenn wir nicht mit der richtigen Einstellung ins Viertelfinale gehen würden“, so die Uhlenhorster Trainerin Tina Bachmann. Angesichts der Kulisse und der Bedeutung des Matches ist davon auszugehen, dass Nachlässigkeiten am Samstagnachmittag eher unwahrscheinlich sind.

Bachmann hat sich zur Vorbereitung auf das Viertelfinale Videos von einigen Spielen der Berliner angesehen. Die Trainerin sagt: „Lichterfelde hat eine Mannschaft, die niemals aufgibt. Ich gehe davon aus, dass die Berliner mit einer Defensivtaktik versuchen werden, uns den Schneid abzukaufen – mauern werden sie aber bestimmt auch nicht.“

Angesichts der guten Leistungen in den vergangenen Wochen ist der HTC Uhlenhorst in heimischer Halle der Favorit. Aber der TuS Lichterfelde besitzt offenbar auch genügend Qualität, um sich gegen starke Gegner wehren zu können. In der Bundesligagruppe Ost landete das Team mit nur drei Punkten hinter dem starken Berliner HC auf dem zweiten Rang. Dahinter landeten so Mannschaften wie die Zehlendorfer Wespen und der TC Blau-Weiß Berlin. Lichterfelde brachte auch das Kunststück fertig, im Heimspiel gegen den Berliner HC einen Teilerfolg zu feiern. Die Begegnung endete 4:4. Der beste Torjäger in der Ostgruppe kommt aus Lichterfelde. Fabian Posselt erzielte in zehn Begegnungen 18 Treffer – zehn Feldtore, sieben verwandelte Strafecken und ein erfolgreicher Siebenmeter lautet seine Bilanz. Und gemeinsam mit BHC-Spieler Benedikt Swiatek landete Tobias Posselt, der Bruder von Fabian Posselt, auf dem zweiten Platz in der Torjägerliste – mit satten 14 Treffern. Die Uhlenhorster, die mit dem kompletten Aufgebot antreten werden, wollen sich aber in erster auf sich und nicht auf die „Berliner Brüder“ konzentrieren. Gelingt dies, winkt das Halbfinale.

Marcus Lemke

Kommentare
25.01.2015
13:01
Uhlenhorster und Berliner spielen in ausverkaufter Halle
von wanderfalke2001 | #1

muss wohl ne menge zu trinken gegeben haben wenn jetzt noch kein bericht da ist.

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2015-01-23 19:37
Mülheim