Uhlen nehmen Hürde DHC locker

Düsseldorfer HC -
HTC Uhlenhorst 4:13 (2:5)

Tore: 1:0 (3.) Heimanns, 1:1 (10.) Herzbruch, 1:2 (11., KE) Stralkowski, 1:3 (13.) Schmitz, 2:3 (18., KE) Testrut, 2:4 (22.) Windfeder, 2:5 (27.) Matania, 2:6 (31.) Stralkowski, 2:7 (33.) Schmitz, 3:7 (36.) J. Meyer, 3:8 (43.) Fürk, 4:8 (48., KE) Testrut, 4:9 (52.) Matania, 4:10 (53.) Fürk, 4:11 (55.) Stralkowski, 4:12 (58., KE) Schmitz, 4:13 (59.) Schmitz
HTCU: Küppers - Keusgen, Windfeder, Fürk, Weinke, Nitschke, Matania, Stralkowski, Schmitz, Herzbruch. Fleckhaus, Godau
DHC: Bälzholz, Schütze - Heimanns, Testrut, Oldhafer, F. Meyer, J. Meyer, Schöwe, J. Fischer, F. Fischer, Kocak, Silanoglu
Zuschauer: 200
Schiedsrichter: Deckenbrock/Drost

Es ist angerichtet für den erwarteten Showdown am Sonntag, 14 Uhr, in der Sporthalle Lehnerstraße gegen den letztjährigen DM-Finalgegner Rot-Weiss Köln. Tabellenführer HTC Uhlenhorst hat am Freitagabend beim Düsseldorfer HC seine Hausaufgaben gemacht und will nun gegen die Domstädter die Poleposition behaupten, um sich für das DM-Viertelfinale am kommenden Samstag das Heimrecht zu sichern. Vorausgesetzt Rot-Weiss punktet am Samstag in Neuss dreifach, reicht den Uhlen, die das Hinspiel mit 10:5 gewonnen hatten, beim Heimspiel bereits ein Remis. Dass der deutsche Hallenmeister auch Unentschieden kann, hat er Ende November beim 7:7 in Gladbach gezeigt.

Bei der Abendsession in der Landeshauptstadt war die Mannschaft von Trainerin Tina Bachmann wieder ganz nah an der Bestbesetzung. Bei den Heimspielen am letzten Wochenende gegen den Crefelder HTC und Neuss hatten Ole Keusgen und Timm Herzbruch krankheitsbedingt pausieren müssen. Nach der Rückkehr ins Mannschaftstraining am Donnerstagabend haben beide von ärztlicher Seite grünes Licht für das Match beim DHC bekommen. Angreifer Philipp Rohrbach, mit neun Treffern viertbester Mülheimer Torschütze, musste wegen seiner Bänderverletzung derweil pausieren.

In der neuen Düsseldorfer Sporthalle hatte der Favorit von der Ruhr gewisse Anlaufschwierigkeiten, kassierte in der Anfangsphase den Rückstand, fand dann aber Bande und übernahm das Kommando und die Spielkontrolle. Der junge Timm Herzbruch, der Anfang Februar für Deutschland bei der Hallen-WM in Leipzig im Einsatz ist, brach mit dem Ausgleichstreffer zum 1:1 den Bann. Zum Ende der ersten Halbzeit wurde es gegen den ohne seinen verletzten Torjäger Dominic Giskes angetretenen DHC deutlich und standesgemäß. „Ich glaube nicht, dass wir uns hier Sorgen machen müssen“, lautete die Einschätzung von Teammanager Horst Stralkowski nach dem ersten Teil der Veranstaltung.

Der gute Riecher sollte sich in der zweiten Halbzeit bewahrheiten. Die Gäste spielten ihre ganze Klasse aus und drückten so aufs Tempo, dass die Düsseldorfer einfach nicht mehr hinterherkamen. Als der HTCU in den letzten zehn Minuten noch einmal eine Schippe drauf legte, geriet das Unternehmen gar zur Machtdemonstration.

„In der ersten Halbzeit haben wir oft nicht schnell und sauber genug gespielt. Nach dem Seitenwechsel wurde das deutlich besser. Der Spielaufbau war viel schneller und wenn die Passgeschwindigkeit erhöht wurde, waren die Düsseldorfer überfordert. Das war schon eine andere Liga. Für das erste Endspiel am Sonntag gegen Köln haben wir viel Selbstbewusstsein getankt“, so der Teammanager.