Uhlen bewiesen in Neuss eine tolle Moral
16.11.2009 | 01:19 Uhr 2009-11-16T01:19:00+0100Zwei Tage nach der Freitagabend-Niederlage im Heimspiel zum Saisonauftakt in der Hallenhockey-Bundesliga bewies das Team des HTC Uhlenhorst beim 11:9 (8:6)-Auswärtserfolg in Neuss vor 500 Zuschauern eine tolle Moral.
Im Match gegen Schwarz-Weiß Neuss in der Jahnhalle fehlte den Mülheimern nicht nur Abehrroutinier Jan Gehlen, der sich beim Abschlusstraining den Daumen gebrochen hatte, sondern auch Stürmer Thilo Stralkowski, der am Ende der Freitagabendpartie umgeknickt war. Stralkowski zog sich einen Außenbandriss im Fußknöchel zu. Er muss mindestens vier Wochen pausieren.
In Neuss kam es noch dicker für den HTCU: Mitte der ersten Halbzeit prallte Tobias Matania ein vom Gegner hart auf den Mann geschlagener Ball gegen den Daumen, der vermutlich ebenfalls gebrochen ist. Für Matania war das Spiel damit beendet. Zu diesem Zeitpunkt lagen die Uhlen mit 2:4 zurück.
Den Gegner unter Dauerdruck gesetzt
HTCU-Trainer André Henning nahm eine Auszeit und schwor sein anfangs defensiv eingestelltes Team darauf ein, nun kompromissloses Pressing zu spielen. Die Umschaltung klappte reibungslos. Die Uhlen setzten Neuss unter Dauerdruck und schafften die Wende.
Durch Tore von Johannes Schmitz (3), Tim Leusmann, Jan Philipp Rabente, Jannik Otto und Ole Keusgen machten die Mülheimer aus dem 0:2- und 4:2-Rückstand einen 7:4-Vorsprung.
Top-Leistungen von Benedikt Fürk und Tim Leusmann
Am Ende der ersten Hälfte führten sie mit 8:6 und hatten den Gegner im Griff. Stützpfeiler des HTCU waren die überragenden Außenverteidiger Benedikt Fürk und Tim Leusmann.
Auch nach der Pause ließen die Uhlen zunächst nicht locker. Erst beim Stand von 11:8 zogen sie sich zurück, gewannen aber trotzdem noch sicher mit 11:9 Toren.
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