TSV-Athleten feiern in Köln den Vizetitel

Die Landesmeisterschaften der Judoka mit einer Beeinträchtigung fanden mit Beteiligung des TSV Viktoria Mülheim in Köln statt. Unter der Schirmherrschaft von Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes war es eine eindrucksvolle Veranstaltung.

Schon die Ankündigung der Veranstaltung in der Georg-Simon-Ohm-Sporthalle im Internet ließ Großes erwarten. Übertroffen wurde das Ganze von der professionellen Durchführung. Das war nicht überraschend, denn mit dem ehemaligen Weltklasse-Judoka Alexander von der Groeben wurde ein Moderator gewonnen, den es sonst nur bei Topturnieren gibt. Er kommentierte die Kämpfe so kompetent, dass auch die weniger über den Judosport informierten Zuschauer das Turnier mit Spannung verfolgen konnten. 140 Judoka waren am Start.

Der erste Teil gehörte den Judoka der Wettkampfklasse II, in der ein mittleres Verständnis für den Sport gegeben sein sollte. In dieser Klasse gelang es dem Mülheimer Jean-Pascal Heß (Jahrgang 2003) einen Kampf klar zu gewinnen. Im Kampf um Platz eins unterlag er durch Kampfrichterentscheid. Dann ging es weiter mit den Wettkampfklassen I (gutes Verständnis) und Wettkampfklasse III (Judo wird eher spielerisch betrieben). In der WK III gingen Lina Ernst (2004) und Allen Knipping (2003) an den Start. Lina wurde nach einem Sieg und einer Niederlage ebenfalls Vizemeisterin. Allen belegte Platz drei. Foto: Udo milbret